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Wiener Börse startet im Minus - ATX verliert 0,4 Prozent / Strabag schwach nach Verkauf von Großaktionär

Der Wiener Aktienmarkt hat am Donnerstag einen Teil seiner kräftigen Vortagesgewinne wieder abgegeben. Der ATX fiel in den ersten Handelsminuten um 0,39 Prozent auf 5.797,73 Punkte. Für den ATX Prime ging es um 0,39 Prozent auf 2.881,30 Zähler hinab. Im europäischen Umfeld gab es ebenfalls überwiegend moderate Kursverluste.

Etwas Gegenwind kam aus den USA. Die US-Notenbank Fed betonte im am Mittwochabend veröffentlichten Protokoll ihrer Sitzung von Ende Jänner die inflationären Risiken. Einige Notenbanker hätten bei dem Treffen darauf hingewiesen, dass die Fed die Leitzinsen erhöhen könnte, sollte die Inflation über den Erwartungen der Fed liegen. Zudem habe ein Großteil der Teilnehmer übereinstimmt, dass der US-Arbeitsmarkt Anzeichen der Stabilisierung zeige.

In Wien sackten die Strabag-Aktien um 7,2 Prozent auf 90,40 Euro ab. Die Analysten der Erste Group verwiesen auf einen Bloomberg-Bericht, wonach die Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien etwa 2,08 Millionen Strabag-Aktien zum Preis von 86,5 Euro je Aktie platziert habe. Unabhängig davon stuften die Erste-Experten die Titel von "Buy" auf "Accumulate" ab, hoben aber ihr Kursziel auf 108,9 Euro an.

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