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Air France-KLM verdient mehr als gedacht - Fokus auf teurere Tickets

Höhere Ticketpreise und gesunkene Treibstoffkosten haben der Fluggesellschaft Air France-KLM im vergangenen Jahr einen überraschend starken Gewinnanstieg beschert. Der Überschuss lag mit fast 1,6 Milliarden Euro und rund fünfmal so hoch wie im Vorjahr. Für 2026 plant Konzernchef Ben Smith einen weiteren Geschäftsausbau. Zuletzt verkauften sich Premium-Tickets für die lukrativen Strecken zwischen Europa und Nordamerika besonders gut, und dies trotz der Spannungen in der Weltpolitik.

Der Konzern steigerte seinen Umsatz 2025 im laufenden Geschäft um fünf Prozent auf gut 33 Milliarden Euro. Der operative Gewinn legte um ein Viertel auf gut zwei Milliarden Euro zu, wie das Unternehmen am Donnerstag in Paris mitteilte. Damit übertraf Air France-KLM die durchschnittlichen Erwartungen von Analysten. Zu dem Konzern gehört neben der französischen Air France und der niederländischen KLM auch die Billigfluggesellschaft Transavia.

Im laufenden Jahr will Smith das Flugangebot um drei bis fünf Prozent ausbauen. Zugleich dürften die Stückkosten je angebotenem Sitzplatzkilometer um bis zu zwei Prozent steigen, wenn man Währungseffekte, Schwankungen der Treibstoffpreise und die Kosten von Emissionsrechten herausrechnet. Ein Teil des Anstiegs liege an der stärkeren Fokussierung auf Tickets für die teureren Buchungsklassen wie die Business Class. Diese bringen nicht nur höhere Einnahmen, sondern auch höhere Kosten für die Airline mit sich./stw/mis/jha/

 ISIN  FR001400J770

AXC0071 2026-02-19/08:46

Relevante Links: Air France-KLM S.A.

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