ANALYSE-FLASH: DZ Bank senkt Bayer auf 'Verkaufen' - Teuer erkaufte Planbarkeit
Die DZ Bank hat den fairen Aktienwert für
Bayer von 51 auf 42 Euro gesenkt und die Papiere von
"Kaufen" auf "Verkaufen" abgestuft. Aus Sicht des Experten Peter
Spengler ist der Glyphosat-Vergleich in den USA ein "teuer erkaufter
Schritt zu mehr Planungssicherheit", wie er am Mittwoch schrieb. Der
nun vorgelegte Vergleich unterscheide sich wesentlich von einem
früheren Versuch aus dem Jahr 2020. Es handele sich um ein
langfristig auf 21 Jahre angelegtes Entschädigungsprogramm, das
sowohl aktuelle als auch zukünftige Kläger in einem einheitlichen
Rahmen berücksichtige. Spengler zufolge könnte sich der Schritt
langfristig lohnen. Es gebe andere teure Beispiele, in denen sich
die Risikosituation der betroffenen Unternehmen langfristig deutlich
verbessert habe. Mit der Senkung des fairen Werts reagiert der
Experte auf die erhöhten finanziellen Belastungen für die
Leverkusener und den kurzfristig erwarteten Kursdruck./rob/ag/gl
Veröffentlichung der Original-Studie: 18.02.2026 / 11:20 / Zeitzone
in Studie nicht angegeben Erstmalige Weitergabe der Original-Studie:
18.02.2026 / 11:26 / Zeitzone in Studie nicht angegeben
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