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Wiener Börse - ATX steigt um 0,86 Prozent / Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer kritisiert US-Handelspolitik

Der Wiener Aktienmarkt hat sich zum Wochenauftakt von seiner positiven Seite gezeigt. Der heimische Leitindex ATX stieg am Montag um 0,86 Prozent auf 5.671 Einheiten. Der ATX Prime gewann 0,86 Prozent auf 2.823 Zähler. An den europäischen Leitbörsen zeigte sich ein uneinheitliches Bild.

Der Wochenbeginn gestaltete sich ruhig. In den USA sind die Börsen wegen eines Feiertags geschlossen. In China gab es teilweise keinen oder nur verkürzten Handel. Auch an der Wiener Börse tat sich am Nachmittag wenig.

In Wien traf Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) den US-Botschafter Arthur Fisher. Danach kritisierte er die internationale Handelspolitik der USA scharf. "Ein Zollkrieg bringt niemandem etwas", erklärte der Minister. "Zölle und Handelsbarrieren sind kein Instrument für Aufschwung. Sie verteuern Investitionen, schwächen Lieferketten und können letztlich auch Konsumenten belasten."

Am Vormittag präsentierte das EU-Statistikamt Eurostat die Industrieproduktion in der Eurozone. Demnach stieg die durchschnittliche jährliche Fertigung voriges Jahr um 1,5 Prozent. Im Dezember fuhren die Firmen die Produktion allerdings herunter: Sie war um 1,4 Prozent niedriger als im Vormonat. Ökonomen hatten sogar mit einem Rückgang um 1,5 Prozent im Dezember gerechnet.

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