APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Rubio stärkt Orbán vor Ungarn-Wahl den Rücken
Budapest/Washington - US-Außenminister Marco Rubio hat sich vor der Parlamentswahl in Ungarn im April demonstrativ hinter Ministerpräsident Viktor Orbán gestellt. "Ich kann Ihnen mit Zuversicht sagen, dass Präsident Trump sich zutiefst für Ihren Erfolg einsetzt, denn Ihr Erfolg ist unser Erfolg", sagte Rubio am Montag während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Orbán in Budapest.
Gaal geht als Wiener Stadträtin, Hanel-Torsch folgt
Wien - Die Wiener Wohn- und Frauenstadträtin, Vizebürgermeisterin Kathrin Gaal (SPÖ), zieht sich zurück. Das wurde am Montagnachmittag vom SPÖ-Landesparteivorsitzenden, Bürgermeister Michael Ludwig, nach Sitzungen der Parteigremien verkündet. Zuvor war die Rochade bereits kolportiert worden. Nachfolgerin Gaals als Stadträtin wird die SPÖ-Wohnsprecherin im Nationalrat, Elke Hanel-Torsch.
Krankenversicherungen machen 2025 über halbe Mrd. Minus
Wien - Das Minus bei den Krankenkassen fällt im abgelaufenen Jahr laut den vorläufigen Zahlen des Dachverbands der Sozialversicherungsträger etwas besser aus als noch im November erwartet. Laut der Gebarungsvorschau für Februar liegt der Bilanzverlust 2025 bei 511,2 Mio. Euro. Im November war man noch von einem Defizit von 583,3 Mio. Euro ausgegangen. Die ÖGK als größter der drei gesetzlichen Krankenversicherungsträger erwartet 2025 ein Minus von 454 Mio. Euro.
Probleme mit dem Nachschub bei 1.300 Medikamenten
Wien - Derzeit gibt es bei 1.300 Medikamenten Probleme mit dem Nachschub. Das berichtete der Arzneimittel-Vollgroßhändler Phago am Montag. So gebe es bei Diabetesmedikamenten Lieferschwierigkeiten sowie Einschränkungen durch wochenweise Kontingentierungen vieler Hersteller. Auch antibiotische Augentropfen "weisen nach wie vor zahlreiche Ausfälle auf", hieß es. Die Wiener Ärztekammer bemängelt zudem das Fehlen des Gürtelrose-Impfstoffs. Das Gesundheitsministerium beruhigt jedoch.
Russland weist europäische Vorwürfe zu Nawalnys Tod zurück
Moskau - Russland hat den Vorwurf eines Giftmords an Kreml-Kritiker Alexej Nawalny scharf zurückgewiesen. "Natürlich akzeptieren wir solche Anschuldigungen nicht", sagt Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. "Wir halten sie für voreingenommen und unbegründet und weisen sie entschieden zurück." Nawalnys Mutter forderte indes "Gerechtigkeit" für ihren Sohn. "Wir wussten, dass unser Sohn nicht einfach im Gefängnis gestorben ist, er wurde ermordet", sagte Ljudmila Nawalnaja am Montag in Moskau.
"Schockanrufe" mit 4,8 Mio. Euro Schaden: 23 Beschuldigte
St. Pölten/Wien - Betrugsermittler des Landeskriminalamts (LKA) Niederösterreich haben gemeinsam mit der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) und mit ausländischen Polizeibehörden eine ganze Reihe von "Schockanrufen" aufgeklärt. 23 Beschuldigte aus Polen, Tschechien, Deutschland, der Slowakei, aus Serbien und Spanien wurden nach Angaben vom Montag seit Beginn des vergangenen Jahres ermittelt und 17 von ihnen festgenommen. Der angerichtete Schaden: 4,8 Millionen Euro.
Heimische Wirtschaft weiter auf Erholungskurs
Wien - Österreichs Konjunktur hat sich zum Jahresstart weiter aufgehellt. Der UniCredit Bank Austria Konjunkturindikator verbesserte sich im Jänner auf minus 0,5 Punkte. Die Wirtschaft könnte heuer um 1 Prozent und 2027 um 1,5 Prozent wachsen, nach einem zarten Plus von 0,5 Prozent 2025. Die Inflation sollte sich heuer laut Bank Austria von 3,6 auf 1,9 Prozent fast halbieren. Die Erholung stehe aber auf unsicheren Beinen. Das internationale Umfeld sei von Unwägbarkeiten geprägt.
Mehrheit der Österreicher für Social-Media-Altersgrenze
Wien - Eine Mehrheit der Österreicherinnen und Österreicher befürwortet ein gesetzliches Mindestalter für die Nutzung von sozialen Medien. Das zeigt eine aktuelle Umfrage von Marketagent unter 1.000 Befragten. Dort sprachen sich 90 Prozent für eine solche Altersgrenze aus. Im Schnitt sehen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diese beim Alter von 15 Jahren als ideal an. Acht von zehn Befragten halten Social Media für gefährlich. Nur ein knappes Fünftel hält die Plattformen für sicher.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red