Wiener Börse startet mit Abgaben - ATX minus 0,05 Prozent / US-Außenminister Rubio: Washington für unabhängiges Europa - Do&Co legt weiter zu
Der Wiener Aktienmarkt ist schwächer in die neue Handelswoche gestartet. Der ATX verlor am Montag in den ersten Handelsminuten 0,05 Prozent auf 5.620 Punkte, während der ATX Prime 0,02 Prozent auf 2.798 Zähler einbüßte. Der Wochenbeginn dürfte sich ruhig gestalten. In den USA sind die Börsen wegen eines Feiertags geschlossen. In China gab es teilweise keinen oder nur verkürzten Handel.
In Japan wurden die Erwartungen der Experten zum Wirtschaftswachstum im vierten Quartal klar verfehlt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte von Oktober bis Dezember auf das Jahr hochgerechnet nur um 0,2 Prozent zu, wie die japanische Regierung am Montag mitteilte. Im vorangegangenen Quartal war die viertgrößte Volkswirtschaft der Welt noch um revidiert 2,6 Prozent geschrumpft.
US-Außenminister Marco Rubio befindet sich derzeit in Europa. In der Slowakei betonte er das Interesse der Regierung in Washington an einem unabhängigen Europa als Partner der USA. "Wir verlangen von Europa nicht, ein Vasall der Vereinigten Staaten zu sein", sagte Rubio am Sonntag. Die US-Regierung wolle "kein abhängiges Europa", sondern einen "Partner". "Wir wollen mit unseren Verbündeten zusammenarbeiten", fügte er hinzu.
Die Analysten der Berenberg Bank haben ihr Kursziel für Do&Co auf 260 Euro erhöht und die Kaufempfehlung "Buy" unverändert gelassen. Der heimische Caterer war zum Wochenschluss nach gut aufgenommenen Zahlen kräftig gestiegen. Der Kurs von Do&Co legte um 0,24 Prozent auf 210 Euro zu.
Die Deutsche Bank setzten das Kursziel für den Verbund von 58 auf 55 Euro hinunter. Die Empfehlung "Sell" bleibt laut Analysten weiter bestehen. Die Aktien des heimischen Stromkonzerns verloren kurz nach Handelsstart 1,28 Prozent auf 57,65 Euro.
rst/moe
ISIN AT0000999982