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Wiener Aktienmarkt vorbörslich mit leichten Gewinnen erwartet / ATX rund 15 Minuten vor Sitzungsauftakt mit 0,35 Prozent im Plus

Am Wiener Aktienmarkt dürfte es am Montag nach den jüngsten Rücksetzern wieder aufwärts gehen. Bankenindikationen sahen den ATX rund 15 Minuten vor Sitzungsauftakt 0,35 Prozent im Plus bei 5.626 Punkten. Der Wochenbeginn dürfte sich ruhig gestalten. In den USA sind die Börsen wegen eines Feiertags geschlossen. In China gab es teilweise keinen oder nur verkürzten Handel.

In Japan wurden die Erwartungen der Experten zum Wirtschaftswachstum im vierten Quartal klar verfehlt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte von Oktober bis Dezember auf das Jahr hochgerechnet nur um 0,2 Prozent zu, wie die japanische Regierung am Montag mitteilte. Im vorangegangenen Quartal war die viertgrößte Volkswirtschaft der Welt noch um revidiert 2,6 Prozent geschrumpft.

US-Außenminister Marco Rubio befindet sich derzeit in Europa. In der Slowakei betonte er das Interesse der Regierung in Washington an einem unabhängigen Europa als Partner der USA. "Wir verlangen von Europa nicht, ein Vasall der Vereinigten Staaten zu sein", sagte Rubio am Sonntag. Die US-Regierung wolle "kein abhängiges Europa", sondern einen "Partner". "Wir wollen mit unseren Verbündeten zusammenarbeiten", fügte er hinzu.

Die Analysten der Berenberg Bank haben ihr Kursziel für Do&Co auf 260,00 Euro erhöht und die Kaufempfehlung "Buy" unverändert gelassen. Der heimische Caterer war zum Wochenschluss nach gut aufgenommenen Zahlen kräftig gestiegen. Der Kurs von Do&Co lag vor Handelsbeginn bei 209,50 Euro.

Die Deutsche Bank setzten das Kursziel für den Verbund von 58 auf 55 Euro hinunter. Die Empfehlung "Sell" bleibt laut Analysten weiter bestehen. Die Aktien des heimischen Stromkonzerns lagen am Freitag bei Handelsschluss bei 58,40 Euro.

Am Freitag hatte der ATX um 1,44 Prozent schwächer bei 5.622,58 Punkten geschlossen.

Die größten Kursgewinner im prime market am Freitag:

DO&CO     +4,85% 209,50 Euro
Palfinger +3,24% 39,80 Euro 
Uniqua    +1,82% 15,64 Euro 

Die größten Kursverlierer im prime market am Freitag:

Erste Group -4,05% 102,00 Euro
Verbund     -3,31% 58,40 Euro 
Agrana      -2,90% 11,70 Euro 

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