Wiener Börse (Eröffnung) - ATX verliert vor US-Inflationsdaten / Do&Co weiter gesucht
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Am Wiener Aktienmarkt hat sich der jüngste Rücksetzer am Freitag zunächst ausgeweitet. Rund eine Dreiviertelstunde nach Sitzungsauftakt notierte der ATX 0,27 Prozent tiefer auf 5.689,63 Punkten. Am Vortag war der heimische Leitindex nach einem Rekordhoch im frühen Handel abgerutscht, wobei sich auf Wochensicht noch ein moderates Plus andeutet. Für den ATX Prime ging es um 0,33 Prozent auf 2.828,63 Zähler hinab.
Das europäische Umfeld tendierte am Freitag ohne klare Richtung. Schwache Vorgaben lieferten die Börsen in den USA und Asien, wo einmal mehr KI-Sorgen auf viele Branchen durchgriffen. Am Berichtstag tendierten viele europäische Tech-Aktien aber erholt.
Wichtigstes Ereignis ist zum Wochenausklang die Veröffentlichung von Verbraucherpreisdaten in den USA. "Die Inflation, auch die Kerninflation abseitig der Energie- und Nahrungsmittelpreise, war in den letzten Monaten deutlich zu hoch, um weitere Zinssenkungen der Fed zu ermöglichen", erklären die Ökonomen der Helaba. Mit den Jännerzahlen zeichne sich aber eine Entspannung ab.
voestalpine fielen in einem schwächeren Branchenumfeld um weitere zwei Prozent von ihrem jüngsten Mehrjahreshoch ab. Einem Bericht der "Financial Times" zufolge erwägt US-Präsident Donald Trump, einige Zölle auf Stahl- und Aluminiumprodukte zurückzufahren. Geplant sei, einige Artikel wieder von den Zöllen zu befreien und keine weiteren Produkte der Liste hinzuzufügen, so die FT unter Berufung auf Insider. Stattdessen sollten künftig gezielter einzelne Importwaren auf den Prüfstand gestellt werden.
Do&Co zogen dagegen um weitere sechs Prozent an. Bereits am Vortag waren die Titel nach gut aufgenommenen Zahlen aus ihrem seit Mitte Jänner bestehenden Abwärtstrend ausgebrochen.
spa/rst
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