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Wiener Aktienmarkt vorbörslich mit weiteren Abgaben erwartet / ATX vorbörslich 0,7 Prozent im Minus taxiert - Warten auf US-Inflationsdaten

Am Wiener Aktienmarkt dürfte sich der jüngste Rücksetzer am Freitag zunächst ausweiten. Bankenindikationen sahen den ATX rund 50 Minuten vor Sitzungsauftakt 0,7 Prozent im Minus bei 5.667 Punkten. Am Vortag war der heimische Leitindex nach einem Rekordhoch im frühen Handel etwas abgerutscht, wodurch sich nun auf Wochensicht eine ausgeglichene Bilanz andeutet.

Das europäische Umfeld wird am Freitag hingegen wenig bewegt erwartet. Schwache Vorgaben lieferten die Börsen in den USA und Asien, wo einmal mehr KI-Sorgen auf viele Branchen durchgriffen.

Wichtigstes Ereignis ist zum Wochenausklang die Veröffentlichung von Verbraucherpreisdaten in den USA. "Die Inflation, auch die Kerninflation abseitig der Energie- und Nahrungsmittelpreise, war in den letzten Monaten deutlich zu hoch, um weitere Zinssenkungen der Fed zu ermöglichen", erklären die Ökonomen der Helaba. Mit den Jännerzahlen zeichne sich aber eine Entspannung ab.

Am Donnerstag hatte der ATX um 1,77 Prozent schwächer bei 5.704,88 Punkten geschlossen. Do&Co-Anteilsscheine zogen nach Zahlen 5,8 Prozent hoch.

Die größten Kursgewinner im prime market am Donnerstag:

DO&CO           +5,83% 199,80 Euro
Agrana          +4,78% 12,05 Euro 
Telekom Austria +3,42% 9,98 Euro  

Die größten Kursverlierer im prime market am Donnerstag:

AT&S    -5,83% 48,50 Euro 
BAWAG   -4,57% 133,50 Euro
Strabag -4,31% 88,90 Euro 

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