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'Erfolgsgeschichte': Baltenstaaten zufrieden mit Anschluss an EU-Netz

Ein Jahr nach ihrer Abkopplung vom russischen Energiesystem haben die baltischen Staaten ein positives Fazit ihrer Anbindung an das westeuropäische Stromnetz gezogen. Litauens Energieminister Zygimantas Vaiciunas sprach von einer "Erfolgsgeschichte für uns, für die baltischen Staaten, für unsere Gesellschaften". Estland, Lettland und Litauen seien nun nicht mehr von äußeren Kräften erpressbar, sagte er nach einem Treffen in Riga mit seinen für Kollegen Kaspars Melnis (Lettland) und Andrus Sutt (Estland).

In einem historischen Schritt hatten sich Estland, Lettland und Litauen am 8. Februar 2025 aus dem gemeinsamen, synchron geschalteten Stromnetz mit Russland und Belarus gelöst, dem sie seit Sowjetzeiten angehörten. Einen Tag später integrierten die drei EU- und Nato-Staaten ihre Stromnetze dann in das europäische System. Damit erlangten sie volle Kontrolle über ihre Stromnetze wieder.

Mehr Schutz und Sicherheit

"Wir profitieren von einem sichereren und widerstandsfähigeren Energiesystem", sagte Vaiciunas. Auch Melnis und Sutt sprachen von einer großen Errungenschaft. Das System sei trotz einiger Vorfälle, bei denen Leitungen und Kabel in der Ostsee beschädigt wurden, stabil und Versorgungssicherheit stets gewährleistet gewesen.

Alle drei Minister verwiesen auf die Notwendigkeit, den Schutz kritischer Energie-Infrastruktur in Europa zu erhöhen. "Es geht um physische Sicherheit, es geht um Cybersicherheit, es geht um vertrauenswürdige Lieferanten", betonte Sutt. Auch sei es wichtig, Russlands Schattenflotte so streng wie möglich zu kontrollieren./awe/DP/jha

AXC0222 2026-02-11/15:56

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