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Österreichische Staatsanleihen im Mittagshandel uneinheitlich / Warten auf US-Daten zum Einzelhandelsumsatz

Die Kurse österreichischer Bundesanleihen haben sich am Dienstag zu Mittag mit uneinheitlicher Tendenz gezeigt. Während die Kurse der kurzen Laufzeiten sanken, konnten sie am langen Ende zulegen.

So sank die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen österreichischen Benchmark-Anleihe um einen Basispunkt auf 3,13 Prozent. Der Rendite-Spread zur vergleichbaren deutschen Anleihe lag bei 30 Basispunkten. Der richtungweisende Euro-Bund-Future stieg um 0,07 Prozent auf 128,41 Punkte.

Am Nachmittag richtet sich die Aufmerksamkeit insbesondere auf den US-Einzelhandelsumsatz im Dezember. Am Markt wird mit einem etwas geringeren Anstieg als im November gerechnet.

Für Österreich meldet das Wifo, dass die Industriekonjunktur weiter schwach bleibt, obwohl die zweijährige Rezessionsphase vorbei ist. In der schwächelnden Industrie hat sich die Stimmung laut Wifo-Konjunkturtest vom Jänner nach dreimaliger leichter Besserung zuletzt sogar wieder eingetrübt. Grund sei die schwache Nachfrage nach heimischen Exportgütern, die auch von US-Zöllen gedämpft wird. Erholungssignale kommen indes vom Arbeitsmarkt.

Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:

Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung
2 Jahre     2,15   2,13       +0,02
5 Jahre     2,63   2,58       +0,05
10 Jahre    3,13   3,14       -0,01
30 Jahre    3,84   3,85       -0,01

moe/szk

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