Der Reisekonzern Tui ist dank
guter Geschäfte mit Hotels und Kreuzfahrten so gut ins
Winterhalbjahr gestartet wie nie zuvor. Im reiseschwachen und früher
meist defizitären ersten Geschäftsquartal bis Ende Dezember stieg
der bereinigte operative Gewinn (bereinigtes Ebit) um gut die Hälfte
auf gut 77 Millionen Euro, wie das im MDax gelistete
Unternehmen am Dienstag vor seiner Hauptversammlung in Hannover
mitteilte. Auf die Aktionäre entfiel unter dem Strich ein Verlust
von knapp 44 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor hatte dieser aber noch
rund doppelt so hoch gelegen.
Allerdings konnte Tui trotz einer gestiegenen Urlauberzahl den
Umsatz nicht steigern: Der Erlös stagnierte bei knapp 4,9 Milliarden
Euro. Für das laufende Geschäftsjahr bis Ende September erwartet
Tui-Chef Sebastian Ebel allerdings weiter einen währungsbereinigten
Umsatzanstieg um zwei bis vier Prozent. Der bereinigte operative
Gewinn soll im Vergleich zum Vorjahr um sieben bis zehn Prozent
wachsen./stw/mis