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Regierungskrise in London: Premier Starmer kauft sich Zeit

Der infolge des Epstein-Skandals schwer angeschlagene britische Premierminister Keir Starmer stemmt sich trotz der jüngsten politischen Turbulenzen weiterhin gegen Forderungen nach seinem Rücktritt. Bei einer nicht öffentlichen Ansprache an die Labour-Fraktion im Unterhaus zeigte sich Starmer von seiner kämpferischen Seite, wie britische Medien unter Berufung auf Teilnehmer berichteten. "Ich habe noch jeden Kampf gewonnen", soll Starmer den Abgeordneten zugerufen haben. Demnach erhielt er dafür viel Applaus.

Neben Oppositionspolitikern hatte zuvor auch der Chef der schottischen Labour-Partei, Anas Sarwar, seinen Parteifreund Starmer zum Rücktritt aufgefordert. Auslöser für die aktuelle Krise war die Entscheidung des Premiers, den Politikveteran Peter Mandelson vor gut einem Jahr zum Botschafter in den USA zu ernennen, obwohl er enge Bande zum - da längst verstorbenen - Sexualstraftäter Jeffrey Epstein pflegte. Über die vergangenen Tage wurde der Druck immer größer, mehrere Vertraute Starmers traten in kurzer Folge zurück./DP/zb

AXC0025 2026-02-10/06:29

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