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Österreichische Staatsanleihen im Mittagshandel niedriger / Europaweit Gewinne an den Aktienmärkten - Sentix-Konjunkturindikator zum dritten Mal in Folge verbessert

Die Kurse österreichischer Bundesanleihen haben sich am Montag zu Mittag mit schwächerer Tendenz gezeigt. Die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen österreichischen Benchmark-Anleihe stieg im Gegenzug um 0,6 Prozent auf 3,153 Prozent. Der Rendite-Spread zur vergleichbaren deutschen Anleihe lag bei 29 Basispunkten. Der Euro-Bund-Future fiel um 0,12 Prozent auf 128,09 Punkte.

Europaweit leiden die Staatsanleihen unter den Gewinnen an den Aktienmärkten. In Tokio schnellte der Nikkei-225 nach dem deutlichen Wahlsieg der Regierungspartei sogar auf ein Rekordhoch. Damit waren als sicher geltende Staatspapiere kaum gefragt.

Datenseitig wurde bekannt, dass sich in der Eurozone die Bewertung der konjunkturellen Entwicklung durch Finanzmarktexperten überraschend stark verbessert hat. Der vom Analyseinstitut Sentix erhobene Konjunkturindikator stieg im Februar um 6 Punkte auf plus 4,2 Punkte, wie Sentix am Montag in Limburg mitteilte. Die ist der höchste Wert seit dem vergangenen Juli und deutlich besser als von Analysten gedacht. Diese hatten nach dem leicht negativen Wert im Jänner 0,0 Punkte erwartet.

Damit verbesserte sich der Konjunkturindikator zum dritten Mal in Folge. Sentix sprach von einem weiteren Silberstreif am Horizont und urteilte: "Eine Aufschwungphase dürfte damit begonnen haben."

Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:

Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung
2 Jahre    2,139  2,109        0,03
5 Jahre    2,582  2,580        0,00
10 Jahre   3,153  3,140        0,01
30 Jahre   3,860  3,827        0,03

rst/szk

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