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Rohstoffe (Vormittag) - Ölpreise gaben etwas nach / Goldpreis steigt um 1,13 Prozent

Die Ölpreise haben am Montag etwas nachgegeben. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April kostete 67,55 US-Dollar. Das waren 0,81 Prozent weniger als am Freitag. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im März fiel um 0,66 Prozent auf 63,09 Dollar.

Die Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA bleiben im Blick der Märkte. US-Präsident Donald Trump kündigte weitere Gespräche zwischen Vertretern seiner Regierung und des Irans an. Die Verhandlungen mit der Delegation aus Teheran am Freitag seien "sehr gut" gelaufen, sagte Trump. Dies belastete die Preise etwas.

Zuletzt hatte die Lage im Iran die Ölpreise mehrfach und zum Teil deutlich bewegt. Sollte es zu einem US-Angriff auf den Iran kommen, wird eine Ausweitung der Risiken auf die gesamte Region am Persischen Golf befürchtet. Dann könnten auch wichtige Schifffahrtsrouten für den Ölhandel bedroht sein. Sollte sich der Konflikt beruhigen, dann dürfte laut Händlern der große Überschuss am Rohölmarkt wieder stärker in den Fokus der Märkte geraten. Dies würde die Preise tendenziell belasten.

Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) ist gestiegen. Wie das OPEC-Sekretariat am Montag in Wien mitteilte, betrug der Korbpreis am Freitag 67,49 US-Dollar je Barrel (159 Liter), nach 67,00 Dollar am Donnerstag. Die OPEC berechnet den Korbpreis auf Basis der wichtigsten Sorten des Kartells.

Der Goldpreis notierte wieder etwas höher. Zuletzt lag der Preis für eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) des gelben Edelmetalls um 1,13 Prozent im Plus bei 5.010,43 US-Dollar.

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