UniCredit Bank Austria 2025 mit stabilem Ergebnis / Kreditvolumen gewachsen, Zinsüberschuss gesunken - Höhere Bankenabgabe belastet
Die UniCredit Bank Austria hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 ein kaum verändertes Ergebnis erzielt. Der Nettogewinn lag bei 1,260 Mrd. Euro, nach 1,263 Mrd. Euro im Jahr davor. Das Kreditvolumen stieg laut Angaben der Bank um 4 Prozent (exklusive Card Complete), getrieben durch das Firmenkundengeschäft. Belastet habe jedoch die höhere Bankenabgabe, die um 51 Mio. auf 72 Mio. Euro angestiegen sei, so das Institut am Montag.
Auf der Einnahmenseite fielen die Ergebnisse gemischt aus. Der Zinsüberschuss sank um 8 Prozent auf 1,456 Mrd. Euro, während der Provisionsüberschuss um 1,8 Prozent auf 805 Mio. Euro zulegte. Ohne Card Complete gerechnet stieg der Provisionsüberschuss um 6,3 Prozent. Ihren Anteil (50,1 Prozent) an dem Kreditkartenanbieter hatte die Bank 2025 verkauft, nun bietet sie ihren Kunden selbst Kreditkarten an.
Insgesamt gingen die Einnahmen der Bank Austria um 3 Prozent auf 2,616 Mrd. Euro zurück. Das Betriebsergebnis kam um 4,2 Prozent niedriger bei 1,556 Mrd. Euro zu liegen. Die Kostenquote - das Verhältnis der Kosten zu den Einnahmen (Cost-Income-Ratio/CIR) - lag bei 39,3 Prozent, was eine leichte Verschlechterung gegenüber dem Vorjahr (2024: 38,2 Prozent) darstellt. Im vierten Quartal alleine legte der Gewinn von 282 Mio. Euro auf 309 Mio. Euro zu. Das war laut Bank ein Plus von 9,4 Prozent.
bel/fel
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