Merz setzt auf engere Wirtschaftsbeziehungen mit Golfstaaten
Bundeskanzler Friedrich Merz setzt auf eine wachsende wirtschaftliche Verflechtung mit den Golfstaaten. Das sagte der CDU-Politiker in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate, Abu Dhabi, der dritten Station seiner Reise in die Golfregion. Zuvor hatte Merz auch schon Katar und Saudi-Arabien besucht.
"Deutschland hat hier ein sehr hohes Ansehen, auch weil wir ein guter Investitionsstandort sind", sagte Merz. Das schlage sich inzwischen auch in Zahlen nieder. Er sei überrascht über "die stark ansteigenden Investitionszahlen, aber auch eine so deutlich steigende Auftragslage in sehr vielen Unternehmen", so der Kanzler weiter. Die Entwicklung ermutige ihn, Reformen für die Investitionsbedingungen und Bedingungen für Arbeitsplätze in Deutschland voranzutreiben.
Von Deutschland werde erwartet, ein gehöriges Maß an Führung in der Europäischen Union zu übernehmen, sagte Merz. Er habe bei seinen Gesprächen gesagt, dass er diese Erwartung gemeinsam mit den EU-Partnern erfüllen wolle. Er fügte hinzu: "Und was vor allem gesucht wird in einer Welt großer Unsicherheiten, ist Verlässlichkeit, Stetigkeit auch in den bilateralen Beziehungen." Das könne er anbieten. "Wir sind ein Land, das verlässlich ist. Wir sind ein Land, das bereit ist, auch außenwirtschaftspolitisch enger zusammenzuarbeiten, bis hin zu einem möglichen Handelsabkommen mit den Vereinigten Arabischen Emiraten." Dazu fänden in diesen Tagen Gespräche statt./cmy/DP/jha
AXC0120 2026-02-06/12:16