APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Kiew nennt Ukraine-Gespräche in Abu Dhabi "produktiv"
Abu Dhabi - Unterhändler Russlands und der Ukraine haben ukrainischen Berichten zufolge ihre Verhandlungen unter US-Vermittlung in Abu Dhabi am Mittwochabend beendet. Die Gespräche im Ringen um ein Ende des Ukraine-Kriegs sollen am Donnerstag fortgesetzt werden, meldeten Medien unter Berufung auf den Nationalen Sicherheitsrat der Ukraine. Inhaltliches wurde zunächst nicht bekannt. Der ukrainische Chefunterhändler Rustem Umjerow bezeichnete die Gespräche als produktiv.
Waffengesetz-Durchführungsverordnung in Begutachtung
Wien - Nach der 2025 beschlossenen Verschärfung der Waffengesetze in Österreich wird nun die Waffengesetz-Durchführungsverordnung geändert und ist seit gestern, Mittwoch, in Begutachtung. Laut Innenministerium (BMI) werde sie gleichzeitig mit Regelungen im Waffengesetz in Kraft treten, sobald die technischen Voraussetzungen vorliegen. Die notwendigen "Umbauarbeiten" im Zentralen Waffenregister (ZWR) werden voraussichtlich bis Mitte 2026 andauern und seien derzeit im Zeitplan.
Viele Schüler mit Deutschdefizit in Oberösterreichs Städten
Wien - In Österreich hatte zuletzt jedes neunte Volksschulkind Deutschförderbedarf. Am Land, wo es weniger Migration gibt, ist der Anteil dabei wenig überraschend mit knapp vier Prozent deutlich geringer als in den Städten (19) oder in mittel besiedelten Gebieten (10). Den höchsten Anteil an Kindern mit Deutschdefiziten gibt es aber nicht in Wien (20) als einziger Großstadt, sondern in mehreren Städten Oberösterreichs. Das zeigt eine Auswertung der Statistik Austria für die APA.
EZB-Entscheid: Leitzinsen dürften unverändert bleiben
Frankfurt - Die relativ niedrigen Leitzinsen der Europäischen Zentralbank (EZB) dürften dem Euroraum vorerst erhalten bleiben. Volkswirte erwarten keine Änderung, wenn der EZB-Rat am Donnerstag erstmals in diesem Jahr in Frankfurt zusammenkommt. Die Zins-Entscheidung wird am Nachmittag (14.15 Uhr) bekanntgegeben. Der für Sparer und Banken wichtige Einlagenzins beträgt seit Juni 2,0 Prozent. In den vier EZB-Sitzungen seitdem hielten die Euro-Währungshüter den Zins konstant.
Trump nach Protesten gegen ICE: "Etwas sanfter vorgehen"
Washington - Nach dem Tod von zwei US-Bürgern in Minneapolis hat US-Präsident Donald Trump eine Kurskorrektur angedeutet. In einem Interview mit NBC News sagte Trump, er habe nach Gesprächen mit lokalen Verantwortlichen gelernt, dass in der angespannten Lage möglicherweise ein anderer Ton nötig sei: "Ich habe gelernt, dass wir vielleicht etwas sanfter vorgehen können", sagte Trump. Die Entscheidung zum Abzug von 700 Grenzschutzbeamten aus Minneapolis gehe auf seine Aufforderung zurück.
Irans Außenminister bestätigt Atomgespräche mit USA im Oman
Teheran/Jerusalem - Die geplanten Atomgespräche zwischen dem Iran und den USA finden Außenminister Abbas Araqchi zufolge am Freitag im Oman statt. Das Treffen in der Hauptstadt Maskat sei für 10.00 Uhr angesetzt, sagte Araqchi am Mittwoch. Ein US-Regierungsvertreter bestätigte den Termin. An den Beratungen nehmen der iranischen Nachrichtenagentur Isna zufolge Araqchi und der US-Sondergesandte Steve Witkoff teil.
Atom-Abrüstungsvertrag zwischen USA und Russland läuft aus
Washington/Moskau - Mit dem Auslaufen des letzten großen Abrüstungsvertrags "New Start" endet am Mittwoch nach mehr als einem halben Jahrhundert die Ära der vertraglich vereinbarten Rüstungskontrollen zwischen den USA und Russland. Die Regierung in Moskau warf den USA vor, einen Vorschlag von Präsident Wladimir Putin zur vorläufigen Weiterführung der Rüstungsobergrenzen ignoriert zu haben, zeigte sich aber prinzipiell gesprächsbereit.
Starkregen: Tausende in Spanien evakuiert, Toter in Portugal
Madrid/Lissabon - "Außergewöhnlicher" Starkregen ist am Mittwoch über der Iberischen Halbinsel niedergegangen. Sowohl in Portugal als auch in Spanien galt wegen des Sturmtiefs "Leonardo" erhöhte Alarmbereitschaft, im Süden Spaniens wurden nach Angaben der Behörden mehr als 3.500 Menschen evakuiert. Zudem blieben fast überall in Andalusien die Schulen geschlossen, Straßen und Bahnlinien wurden gesperrt. In Portugal kam im Südosten ein Mensch durch das Unwetter ums Leben.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red