Wiener Börse startet leichter - ATX minus 0,9 Prozent / AT&S nach Kaufempfehlung gegen den Trend gesucht
Der Wiener Aktienmarkt ist schwächer in den Februar gestartet. Der ATX verlor am Montag in den ersten Handelsminuten 0,94 Prozent auf 5.552 Punkte, während der ATX Prime 0,86 Prozent auf 2.755 Zähler einbüßte.
Ähnlich schwach zeigte sich das europäische Umfeld nach schwachen Asien-Vorgaben. Stark unter Druck kamen dort die zuletzt stark gelaufenen Technologiewerte. Zudem trübten massive Gewinnmitnahmen bei den Edelmetallen allgemein die Stimmung. Wesentlicher Auslöser war die Nominierung des früheren Fed-Gouverneurs Kevin Warsh als Nachfolger für US-Notenbank-Chef Jerome Powell durch US-Präsident Donald Trump am Freitag. Das hatte an den Märkten Zweifel geschürt, dass es tatsächlich zu einer deutlichen Lockerung der Geldpolitik kommen wird.
AT&S gewannen entgegen dem Markttrend 0,7 Prozent auf 38,35 Euro. Die Analysten der Deutschen Bank hoben ihr Kursziel im Vorfeld der Quartalszahlen von 30 auf 50 Euro an und empfehlen die Aktie nun zum Kauf. Angesichts der hohen Auslastung der Branche befänden sich die Steirer wegen ihrer offenen Kapazitäten in einer einzigartigen Position, schrieb Analyst George Brown.
spa/rst
ISIN AT0000999982