, APA/dpa-AFX

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Selenskyj: Friedensgespräche in Abu Dhabi erst ab Mittwoch

Abu Dhabi/Peking - Die nächste Gesprächsrunde zwischen Kiew, Moskau und Washington über ein Ende des russischen Angriffskriegs in der Ukraine ist laut dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj auf Mittwoch und Donnerstag verschoben worden. "Die Termine für die nächsten trilateralen Treffen stehen fest: 4. und 5. Februar in Abu Dhabi", schrieb Selenskyj am Sonntag im Onlinedienst X. Die direkten Verhandlungen waren ursprünglich für Sonntag geplant gewesen.

Tote bei russischen Drohnenangriffen in der Ukraine

Dnipro (Dnipropetrowsk) - Bei einem russischen Drohnenangriff in der Stadt Dnipro sind nach Behördenangaben in der Nacht auf Sonntag zwei Menschen getötet worden. Ein Mann und eine Frau starben, wie Militärgouverneur Olexander Hanscha mitteilte. Es sei ein Feuer ausgebrochen. Ein Haus sei zerstört, zwei weitere Gebäude seien beschädigt worden. Die ukrainischen Luftstreitkräfte meldeten insgesamt 90 russische Drohnenangriffe im Land, insgesamt habe es gut ein Dutzend Einschläge gegeben.

Leoben: Tatverdächtige Mutter ins Gefängnis verlegt

Leoben - Die 39-jährige Frau, die unter dem Verdacht steht ihren elfjährigen Sohn getötet zu haben, ist laut Auskunft der Polizei am Sonntag vom Krankenhaus in die Justizanstalt Leoben verlegt worden. Die Frau musste nach ihrer Festnahme am Freitag wegen Schnittverletzungen, die sie sich offenbar selbst zugefügt hatte, in einem Krankenhaus operiert werden. Angaben zu ihrem Tatmotiv hatte sie bisher noch nicht gemacht, die Einvernahme soll stattfinden, sobald ihr Zustand dies zuließe.

Drohenübungsflug der Polizei deckte Drogenlager in Wien auf

Wien - Der Übungsflug einer Polizeidrohne hat mutmaßliche Drogendealer und ihre Abnehmer am Freitag in Wien auffliegen lassen. Die beiden Piloten entdeckten zufällig beim Überfliegen des Gebiets Am Rollerdamm nahe der Neuen Donau im Bezirk Floridsdorf zwei Personengruppen, die sich verdächtig verhielten. Die Beamten beobachteten aus der Luft, wie Männer in einem kleinen Waldstück Gegenstände aus dem Boden ausgruben und die Objekte zwischen verschiedenen Menschen getauscht wurden.

Rafah-Grenzübergang öffnet vorerst nur für "Probebetrieb"

Gaza - Die reguläre Öffnung des Grenzübergangs Rafah zwischen Ägypten und dem Gazastreifen verzögert sich um einen Tag. Der Übergang sei zunächst nur für einen "Probebetrieb" geöffnet worden, bestätigten israelische, palästinensische und EU-Kreise. Erst am Montag solle der Personenverkehr wieder in beide Richtungen beginnen, berichteten israelische Medien. Die Öffnung war zunächst für Sonntag angekündigt worden.

Machtwechsel in Syrien ließ Familiennachzug sinken

Wien - Der Familiennachzug von Flüchtlingen nach Österreich hat im Vorjahr stark nachgelassen. Nach 8.234 Anträgen im Jahr davor waren es 2025 nur noch 1.996. Eine Detailauswertung, die der APA vorliegt, zeigt freilich, dass dies nur zu einem eher geringen Teil auf den von der Regierung ausgerufenen Stopp der Familienzusammenführung zurückgeht. Vielmehr dürften eine geänderte Spruchpraxis bei Asyl-Anträgen aus Syrien und viele eingeleitete Aberkennungsverfahren eine Rolle spielen.

Wohnhaus stürzt in Niscemi in Abgrund

Rom - In der sizilianischen Stadt Niscemi ist am Samstagnachmittag infolge eines anhaltenden Erdrutsches ein dreistöckiges Wohnhaus in die Tiefe gestürzt. Das Gebäude im Stadtviertel Sante Croci stand seit Tagen am Rand eines instabilen Abhangs aus Sand und Lehm. Auch benachbarte Häuser gelten als akut einsturzgefährdet. Infolge starker Regenfälle am vergangenen Wochenende war in Niscemi im Süden Siziliens in einer Länge von vier Kilometern ein Abhang ins Rutschen geraten.

Warnung vor neuem Regen und Überschwemmungen in Portugal

Lissabon - In Portugal haben die Behörden nach einem heftigen Unwetter mit fünf Toten vor neuem Starkregen und Überschwemmungen gewarnt. Wegen der erwarteten heftigen Regenfälle sprach der Wetterdienst Ipma am Samstag für das gesamte portugiesische Festland eine Unwetterwarnung bis Montag aus. Im Zentrum des Landes waren infolge des Sturms "Kristin" nach Angaben des Energieversorgers E-Redes am Samstagnachmittag immer noch fast 200.000 Haushalte ohne Strom.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

Copyright APA/dpa-AFX. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von APA/dpa-AFX ist nicht gestattet.