APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Tote bei russischen Drohnenangriffen in der Ukraine
Dnipro (Dnipropetrowsk) - Bei einem russischen Drohnenangriff in der Stadt Dnipro sind nach Behördenangaben in der Nacht auf Sonntag zwei Menschen getötet worden. Ein Mann und eine Frau starben, wie Militärgouverneur Olexander Hanscha mitteilte. Es sei ein Feuer ausgebrochen. Ein Haus sei zerstört, zwei weitere Gebäude seien beschädigt worden. Die ukrainischen Luftstreitkräfte meldeten insgesamt 90 russische Drohnenangriffe im Land, insgesamt habe es gut ein Dutzend Einschläge gegeben.
Iran erklärt EU-Streitkräfte zu "terroristischen Gruppen"
Washington/Teheran/Jerusalem - Der Iran hat die Streitkräfte der EU-Mitgliedsstaaten zu "terroristischen Gruppen" erklärt. Dies gab der iranische Parlamentspräsident Mohammad Baqer Qalibaf am Sonntag vor dem Parlament in Teheran bekannt, ohne weitere Folgen der Entscheidung zu erklären. Irans Präsident Massoud Pezeshkian sprach sich unterdessen nach erneuten militärischen Drohungen von US-Präsident Donald Trump für eine friedliche Lösung des Konflikts mit Washington aus.
Machtwechsel in Syrien ließ Familiennachzug sinken
Wien - Der Familiennachzug von Flüchtlingen nach Österreich hat im Vorjahr stark nachgelassen. Nach 8.234 Anträgen im Jahr davor waren es 2025 nur noch 1.996. Eine Detailauswertung, die der APA vorliegt, zeigt freilich, dass dies nur zu einem eher geringen Teil auf den von der Regierung ausgerufenen Stopp der Familienzusammenführung zurückgeht. Vielmehr dürften eine geänderte Spruchpraxis bei Asyl-Anträgen aus Syrien und viele eingeleitete Aberkennungsverfahren eine Rolle spielen.
Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und Gaza geöffnet
Gaza - Der Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und dem Gazastreifen ist einem Medienbericht zufolge zunächst für einen "Probebetrieb" geöffnet worden. Erst am Montag solle der Personenverkehr wieder regulär in beide Richtungen beginnen, schrieb das israelische Nachrichtenportal "ynet". Eine israelische Sprecherin bestätigte den Bericht. Aus palästinensischen Kreisen hieß es, rund 50 Patienten sollten den zerstörten Küstenstreifen mit Begleitern verlassen.
Mindestens 125 Tote bei Angriffen in pakistanischer Provinz
Quetta - Nach den Angriffen von Aufständischen in der Unruheprovinz Belutschistan im Südwesten Pakistans geht die Armee mittlerweile von mindestens 125 Toten aus. Die Separatisten griffen an mehreren Orten an, vor allem aber in der Provinzhauptstadt Quetta und in Gwadar, wie der Pressedienst des Militärs am Samstag mitteilte. Dabei seien 18 Zivilisten und 15 Sicherheitskräfte getötet worden. Zudem wurden laut Militär 92 Aufständische getötet, darunter drei Selbstmordattentäter.
Grammys werden vergeben: Kendrick Lamar als Favorit
Los Angeles - In Los Angeles werden am Sonntag (Montag 2 Uhr MEZ) die Grammy Awards verliehen. Als Favorit bei den wichtigsten Musikpreisen der Welt geht US-Rapper Kendrick Lamar mit neun Nominierungen ins Rennen - darunter auch in den Hauptkategorien Album, Aufnahme und Song des Jahres. Der 38-Jährige hat bereits 22 Grammys in der Tasche. Die begehrten Goldenen Grammophone werden in rund 90 Kategorien vergeben.
Heeresspezialisten entsorgten 2025 30 Tonnen Kriegsmaterial
Wien - Der Entminungsdienst des Bundesheeres hat im vergangenen Jahr knapp 30 Tonnen an Kriegsmaterial unschädlich gemacht. Zwischen 1. Jänner und 31. Dezember wurden nach Angaben des Verteidigungsministeriums österreichweit 1.094 Funde gemeldet und abgearbeitet. Insgesamt wurden 29.922 Kilogramm gefährlicher Altmunition geborgen, untersucht und fachgerecht entsorgt.
Trump wünscht sich Riesen-Triumphbogen in Washington
Washington - Präsident Donald Trump hat seine Pläne für einen Triumphbogen in der US-Hauptstadt Washington konkretisiert und ein riesiges Bauwerk in Aussicht gestellt. Dieses solle wie der Triumphbogen in Paris sein, sagte der Republikaner vor Journalisten auf einem Flug nach Florida. Es gebe an vielen Orten Triumphbögen, er wolle, dass in Washington der größte entstehe. "Wir sind die größte und mächtigste Nation", sagte er. Ein Komitee solle sich mit dem Projekt befassen.
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red