APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Aufklärung nach Tod von Insassen der JA Hirtenberg verlangt
Hirtenberg/Wien/Eisenstadt - Nach dem Tod eines Insassen der Justizanstalt (JA) Hirtenberg (Bezirk Baden) hat Justizministerin Anna Sporrer (SPÖ) Vorwürfe gegen ihr Ressort zurückgewiesen. "Wir haben keinesfalls vertuscht", betonte sie im "Ö1-Mittagsjournal". Der psychisch Kranke starb an Verletzungen, zu denen es bei einem Häftlingstransport gekommen sein dürfte. Er soll laut "Falter" von der Justizwache misshandelt worden sein. Grünen-Justizsprecherin Alma Zadić forderte "umfassende Aufklärung".
Gesenkte Mehrwertsteuer auf Lebensmittel nun fix
Wien - Der Ministerrat hat sich heute auf die Liste jener Lebensmittel verständigt, die künftig mit einem begünstigten Mehrwertsteuer-Satz versehen werden. Dabei ändern sich gegenüber der von Vizekanzler Andreas Babler und Finanzminister Markus Marterbauer (beide SPÖ) erarbeiteten Produkt-Palette nur noch Kleinigkeiten. So ist etwa nun auch Joghurt von der Begünstigung erfasst.
AVL List baut weitere 350 Mitarbeiter in Graz ab
Graz - Der steirische Technologiekonzern AVL List muss weitere rund 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Graz kündigen. Das hat das Unternehmen am Mittwoch zeitgleich mit einer Informationsveranstaltung für die Angestellten bekanntgegeben. Bereits im Vorjahr wurden Hunderte Jobs gestrichen. Der Mitarbeiterstand am Hauptsitz fällt damit bis Mitte 2026 auf unter 3.000. Vor der Corona-Pandemie 2019 waren es noch rund 4.300 Angestellte. Das sind somit um rund 30 Prozent weniger.
Nach Entfernung gesunder Gebärmutter prüft Stadt Linz
Linz - Im Fall der am Kepler Universitätsklinikum (KUK) fälschlicherweise erfolgten Entfernung einer gesunden Gebärmutter hat der Magistrat Linz im Rahmen der sanitären Aufsicht eine Kontrolle eingeleitet. Amtsärzte sowie Juristen würden nun prüfen, wie es zu der Fehldiagnose kommen konnte, informierte Gesundheitsstadtrat Michael Raml (FPÖ) Mittwochnachmittag. Der Magistrat sei als Bezirksverwaltungsbehörde für das landeseigene oberösterreichische Spital auf Stadtgebiet zuständig.
Trump droht Iran erneut mit schwerem Militärschlag
Jerusalem/Teheran/Washington - US-Präsident Donald Trump hat den Iran erneut zu Verhandlungen über sein Atomprogramm aufgefordert. Er drohte mit einem schweren Militärschlag, sollte das Land nicht dazu bereit sein. "Hoffentlich wird der Iran schnell an den Verhandlungstisch kommen und einen fairen und gerechten Deal aushandeln - KEINE ATOMWAFFEN", schrieb Trump in einem Beitrag in den sozialen Medien. Die Zeit laufe ab, es sei wichtig, dies zu berücksichtigen. Der Iran wies die Forderungen prompt zurück.
Masern laut WHO in Österreich nicht mehr eliminiert
Wien - Die große Zahl von Masernfällen im Jahr 2024 hierzulande hat nun auch Folgen für die Einstufung Österreichs bei der Weltgesundheitsorganisation WHO. Der Status der Viruserkrankung, die schwerwiegende Folgen haben kann, wurde bei einem Meeting der europäischen Masern- und Röteln-Kommission der WHO im Vorjahr von "eliminiert" auf "wieder etabliert" geändert, wie nun bekannt wurde. Insgesamt 542 Masernfälle waren laut AGES im Jahr 2024 im heimischen Meldesystem erfasst worden.
Erste Erzbischöfin von Canterbury in Amt eingeführt
London - Sarah Mullally ist bei einer feierlichen Zeremonie in der St.-Paul's-Kathedrale in London als neue Erzbischöfin von Canterbury bestätigt worden. Sie ist die erste Frau in der Geschichte des höchsten geistlichen Amts der Church of England und gilt damit auch als wichtigste Leitfigur aller anglikanischen Kirchen weltweit. Formales Oberhaupt der Church of England ist König Charles III., der seine Zustimmung zu der Berufung gegeben hatte.
Macron nennt Grönland-Zwist strategischen Weckruf für Europa
Paris/Washington - Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat angesichts des Grönland-Konflikts der europäischen NATO- und der EU-Staaten mit den USA eine Stärkung der europäischen Verteidigung in der Arktis gefordert. "Die jüngsten Ereignisse bestätigen, dass die Lage in Grönland ein strategischer Weckruf für ganz Europa ist", sagte Macron am Mittwoch in Paris, wo er die Ministerpräsidenten Dänemarks und Grönlands, Mette Frederiksen und Jens Frederik Nielsen, empfing.
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red