APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Bericht zu Minneapolis bringt US-Regierung in Bedrängnis
Washington/Minneapolis (Minnesota) - Der erste umfassende offizielle Bericht der Sicherheitsbehörden zu den tödlichen Schüssen von Bundesbeamten auf den US-Bürger Alex Pretti in Minneapolis bringt die Regierung von Donald Trump in Bedrängnis. In dem vorläufigen Bericht, den die Grenzschutzbehörde CBP an Mitglieder des US-Parlaments schickte, steht laut US-Medien nicht, dass Pretti nach seiner Waffe gegriffen habe. Das war ein Kernelement der frühen Deutung des Vorfalls als Akt der Notwehr durch die Regierung.
Weiter Kritik an Schulungen für Polizisten für U-Ausschuss
Wien - Im parlamentarischen Untersuchungsausschuss zur Causa Pilnacek haben am Mittwoch die nächsten Befragungen begonnen. Geladen als Auskunftspersonen sind zwei Polizisten, die zum Fundort des Leichnams dazu gerufen worden waren. Kritik gab es zuletzt an den vorbereitenden Schulungen für die Beamten. Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) verteidigte diese schon im Vorfeld, man werde immer rechtsanwaltliche Beratung und Begleitung zur Verfügung stellen.
Industrieller bringt Sharon Stone zum Opernball
Wien/St. Willibald/Hollywood - Der oberösterreichische Industrielle Karl Guschlbauer bringt Sharon Stone zum diesjährigen Opernball. Der "Schaumrollenkönig" bestätigte am Mittwoch im APA-Gespräch entsprechende Medienberichte und würdigte den Hollywoodstar als "sehr toughe und geradlinige Frau". Geplant ist ein privates Abendessen vor dem gesellschaftlichen Ereignis des Jahres sowie im Vorfeld ein V.I.P.-Empfang im Unternehmen in St. Willibald.
Marterbauer will Doppelbudget und 2029 in Pension gehen
Wien - Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) möchte heuer erneut ein Doppelbudget vorlegen. "Es spricht viel dafür", vor allem das Ziel, bis 2028 das Budgetdefizit unter drei Prozent des BIP zu bekommen und infolge dessen das EU-Defizitverfahren zu beenden, meinte Marterbauer im Podcast "Rohrer bei Budgen". In Bezug auf seine persönliche Zukunft meinte der Finanzminister, er habe seiner Frau versprochen, am Ende der Legislaturperiode in Pension zu gehen.
Tote bei russischem Angriff in Region Kiew
Kiew (Kyjiw)/Odessa - Bei landesweiten russischen Angriffen auf die Ukraine sind in der Nacht auf Mittwoch nach Behördenangaben zwei Menschen in der Region Kiew getötet worden. Ein Mann und eine Frau seien ums Leben gekommen, teilte der örtliche Gouverneur, Mykola Kalaschnyk, mit. Vier weitere Menschen, darunter zwei Kinder, hätten medizinische Hilfe in Anspruch genommen. Auch die südliche Hafenstadt Odessa wurde die zweite Nacht in Folge angegriffen.
Erdrutsch bedroht sizilianische Stadt
Rom - Die Lage in der von einem Erdrutsch bedrohten sizilianischen Kleinstadt Niscemi verschlechtert sich. Seit dem Wochenende sackt der Boden in Teilen des Gebiets im Süden der Mittelmeerinsel ab. Ein Teil der 25.000-Einwohner-Stadt steht regelrecht am Abgrund und droht abzurutschen. Mehr als 1.500 Menschen mussten nach Angaben der Behörden aus ihren Häusern evakuiert werden. Der Erdrutsch mit einer Front von vier Kilometern Länge kommt nicht zum Stillstand.
SpaceX peilt größten Börsengang aller Zeiten an
USA/Hawthorne - Das Raumfahrtunternehmen SpaceX von Elon Musk plant einem Medienbericht zufolge Mitte Juni den Gang an die Börse. Dabei strebe die Firma Einnahmen von bis zu 50 Mrd. Dollar (42,24 Mrd. Euro) bei einer Bewertung von rund 1,5 Billionen Dollar an, berichtete die Zeitung "Financial Times" am Mittwoch unter Berufung auf Insider. Der Börsengang von SpaceX wäre gemessen am Volumen der bisher größte und würde den aktuellen Rekordhalter, den saudischen Ölkonzern Aramco, übertreffen.
Ein Toter bei Sturm "Kristin" in Portugal
Lissabon/Madrid - Ein Autofahrer ist während eines heftigen Sturms in Portugal ums Leben gekommen, als sein Fahrzeug nördlich von Lissabon von einem umstürzenden Baum getroffen wurde. Das Atlantiktief "Kristin" war am frühen Mittwochmorgen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Kilometern pro Stunde auf die Küste des Urlaubslandes getroffen. Die Behörden riefen die Menschen auf, zunächst zu Hause zu bleiben, wie die staatliche Nachrichtenagentur Lusa meldete.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red