APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Nach Protesten in Minneapolis will Trump "deeskalieren"
Washington - Angesichts der seit Tagen anhaltenden Proteste gegen die tödlichen Schüsse auf den Krankenpfleger Alex Pretti in Minneapolis hat US-Präsident Donald Trump auf eine Beruhigung der Lage gedrängt. "Wir werden ein bisschen deeskalieren", sagte Trump im US-Sender Fox News. Der US-Präsident sprach sich außerdem gegen die Mitnahme von Waffen zu Demonstrationen aus. Trumps Grenzschutzbeauftragter Tom Homan traf sich unterdessen mit Vertretern der Stadt Minneapolis.
Bericht zu Minneapolis bringt US-Regierung in Bedrängnis
Washington/Minneapolis (Minnesota) - Der erste offizielle Bericht der Sicherheitsbehörden zu den tödlichen Schüssen von Bundesbeamten auf den US-Bürger Alex Pretti in Minneapolis bringt die US-Regierung in Bedrängnis. Im vorläufigen Untersuchungsbericht, den die Grenzschutzbehörde CBP per E-Mail an Mitglieder des US-Parlaments schickte, ist laut US-Medien keine Rede davon, dass Pretti nach seiner Waffe gegriffen habe. Dies war ein Kernelement der Deutung des Vorfalls als Akt der Notwehr durch Washington.
Fährbetrieb in New York weitestgehend eingestellt
New York - In der Millionenmetropole New York ist infolge eines heftigen Wintersturms und bitterkalter Minustemperaturen der Fährbetrieb weitestgehend eingestellt worden. Das viele Eis auf dem Hudson River und dem East River lasse keinen Schiffsverkehr mehr zu, teilte der Fährbetreiber NYC Ferry mit. Das könne auch noch mehrere Tage so bleiben. Andere Fähranbieter in der Stadt an der US-Ostküste stellten den Betrieb ebenfalls ein oder reduzierten ihn zumindest deutlich.
Immer mehr Krisen mit immer weniger Aufmerksamkeit
Wien - Zum zehnten Mal hat die Hilfsorganisation CARE ihren Krisenreport veröffentlicht, der darüber Auskunft gibt, über welche Katastrophe im vergangenen Jahr am wenigsten berichtet wurde. Und die Nachrichten sind bestenfalls gemischt, wie am Dienstag bei einer Pressekonferenz klar wurde. CARE Österreich-Geschäftsführerin Andrea Barschdorf-Hager sagte, dass die Zahl der Krisen insgesamt ansteigt, daher "konkurrieren humanitäre Krisen immer stärker um die Aufmerksamkeit".
Auftakt für Prozess gegen fast 50 Klimaaktivisten im Februar
Wien - Startschuss im Mammutverfahren am Wiener Straflandesgericht gegen Dutzende frühere Mitglieder der aufgelösten Klimaschutzbewegung "Letzte Generation": Wie die APA erfuhr, soll der erste Prozess in der Causa bereits am 20. Februar über die Bühne gehen. Mindestens sechs ehemalige Aktivistinnen und Aktivisten müssen sich zum Auftakt vor einer Richterin verantworten. Dabei dürfte es sich um die "kleineren Fische" aus dem jüngst auf 47 Angeklagte angewachsenen Strafantrag handeln.
2025 weltweit 13,7 Millionen neue Elektroautos zugelassen
München - Elektroautos gewinnen weltweit immer mehr an Bedeutung. Vergangenes Jahr wurden rund 13,7 Millionen rein batterieelektrisch betriebene Pkw (BEV) neu ausgeliefert, wie eine Analyse der wichtigsten Märkte durch PwC Autofacts und Strategy& ergab. Das waren mehr als 3,1 Millionen BEVs mehr als 2024, ein Plus von 30 Prozent. Mit großem Abstand wichtigster Markt ist China, wo fast neun Millionen neue Stromer gezählt wurden.
Laut Trump weitere US-Flotte Richtung Iran unterwegs
Jerusalem/Teheran/Washington - Nach Angaben von US-Präsident Donald Trump ist eine weitere US-Kriegsflotte Richtung Iran unterwegs. "Und übrigens, da ist noch eine andere schöne Armada, die gerade schön in Richtung Iran segelt", sagte Trump bei einer Rede im US-Staat Iowa. Es war nicht sofort klar, ob Trump sich dabei auf den Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln" und die ihn begleitenden Kriegsschiffe bezog, die am Montag bereits im Nahen Osten eingetroffen waren, oder auf andere Kräfte des US-Militärs.
Zwei Tote bei russischen Angriffen in Region Kiew
Kiew (Kyjiw) - Bei russischen Angriffen in der Region Kiew sind nach ukrainischen Angaben zwei Menschen getötet worden. Ein Mann und eine Frau seien bei den Angriffen auf das Dorf Bilohorodka südöstlich der ukrainischen Hauptstadt getötet worden, postete der Leiter der Militärverwaltung der Region, Mykola Kalaschnyk, Mittwochfrüh auf Telegram. Vier weitere Menschen seien medizinisch versorgt worden. Am Dienstag hatten russische Angriffe auf die Ukraine mindestens zwölf Menschen getötet.
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red