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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Warnungen an Holocaust-Gedenktag vor neuem Antisemitismus

Wien - Anlässlich des internationalen Holocaust-Gedenktags am Dienstag haben die im Nationalrat vertretenen Parteien der Opfer des Nazi-Regimes gedacht. Der Gedenktag war auch von Warnungen vor neuen Formen des Antisemitismus geprägt. Am Nachmittag fand im Parlament eine Gedenkveranstaltung statt, bei der Elie Rosen - der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Salzburg, Steiermark und Kärnten - vor Gleichgültigkeit gegenüber dem islamistischen Antisemitismus warnte.

Ermittlungen gegen zwölf Beamte nach Tod eines Insassen

Wien/Hirtenberg/Eisenstadt - Nach dem Tod eines Insassen der Justizanstalt (JA) Hirtenberg (Bezirk Baden) ermittelt die Staatsanwaltschaft Eisenstadt gegen zwölf Justizwachebeamte. Der "Falter" hat am Dienstag neue Details zu dem Fall veröffentlicht, wonach der psychisch Kranke vergangenen Dezember misshandelt worden sein soll. Der Mann starb an den Folgen von Verletzungen, zu denen es im Rahmen eines Häftlingstransports gekommen sein dürfte.

Wieder mehrere Tote nach russischen Angriffen in der Ukraine

Charkiw (Charkow) - Bei russischen Angriffen in der Ukraine sind nach Angaben der dortigen Behörden am Dienstag mindestens fünf Menschen getötet worden. In Slowjansk in der östlichen Region Donezk wurde ein Ehepaar bei einem russischen Angriff mit einer Gleitbombe getötet, wie die örtliche Staatsanwaltschaft mitteilte. In der südukrainischen Hafenstadt Odessa wurden nach Behördenangaben bei einem russischen Drohnenangriff mindestens drei Personen getötet.

Selenskyj besteht auf EU-Beitritt für Ukraine schon 2027

Washington/Kiew (Kyjiw) - Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyj hat erneut eine EU-Mitgliedschaft seines Landes schon 2027 gefordert. "Der EU-Beitritt der Ukraine ist eine der wichtigsten Sicherheitsgarantien nicht nur für uns, sondern für ganz Europa", teilte Selenskyj am Dienstag nach einem Telefonat mit Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) mit. "Denn die gemeinsame Stärke Europas ist insbesondere auch dank der ukrainischen Beiträge in den Bereichen Sicherheit, Technologie und Wirtschaft möglich."

Stocker reist "bald" in Ukraine - Telefonat mit Selenskyj

Wien - Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) plant in nächster Zukunft eine Reise in die Ukraine. "Ich freue mich, bald in die Ukraine zu reisen", schrieb Stocker am Dienstag in einem englischsprachigen X-Post unter ein Foto, das ihn bei einem Telefongespräch mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zeigen soll. "Danke für Ihren Telefonanruf und Ihre Information über die Lage an Ort und Stelle", richtete der Kanzler dem ukrainischen Präsidenten aus.

Probe kontaminiert: Frau wurde gesunde Gebärmutter entfernt

Linz - Einer jungen Frau ist im Kepler Universitätsklinikum (KUK) Linz die gesunde Gebärmutter entfernt worden, weil man fälschlicherweise von einem Tumor ausging. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass die Gewebeprobe im Labor kontaminiert wurde, berichteten "Oberösterreichische Nachrichten", "Kronen Zeitung" und "News" am Dienstag. Der Frau sei aber erst Wochen nach Bemerken des Fehlers informiert worden. Laut KUK gab es sofort nach Vorliegen gesicherter Ergebnisse das Gespräch.

Iberische Halbinsel wird von Atlantikstürmen heimgesucht

Madrid - Das Atlantiktief "Joseph" sorgt in den Urlaubsländern Spanien und Portugal weiter für nasskaltes und stürmisches Winterwetter. Im südspanischen Torremolinos wurde eine Frau von einer umstürzenden Palme erschlagen, wie der Rettungsdienst 112 auf der Plattform X mitteilte. Für weite Teile der Iberischen Halbinsel sagten die Meteorologen am Dienstag Sturmböen voraus - auf den Berggipfeln Mallorcas sogar bis zu 120 km/h und südlich von Porto an der Küste Portugals bis 140 km/h.

"Weltuntergangsuhr" so nah an Mitternacht wie nie zuvor

Washington - Angesichts der instabilen Weltlage haben Wissenschafter die Zeiger der "Weltuntergangsuhr" erstmals auf 85 Sekunden vor Mitternacht gestellt und vor einer globalen Katastrophe gewarnt. Sorge bereiteten unter anderem aggressives Verhalten der Nuklearmächte Russland, China und USA, die Klimakrise, Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten sowie mögliche Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz, teilten die Forscher des "Bulletin of the Atomic Scientists" in Washington mit.

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red

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