APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Social-Media-Verbot für Jugendliche in Österreich geplant
Wien/EU-weit - Österreich will dem Vorbild von Australien gleichziehen und ein Social-Media-Verbot für unter 14-Jährige einführen. Wie das "Ö1-Morgenjournal" am Dienstag in Berufung auf den zuständigen Staatssekretär Alexander Pröll (ÖVP) berichtete, soll das Verbot noch mit Beginn des neuen Schuljahres in Kraft treten. Man prüfe im Hintergrund bereits, wie die technische Lösung aussehen könne, um noch bis Herbst 2026 in die Umsetzung gehen zu können, sagte Pröll.
Parteien warnen an Holocaust-Gedenktag vor Antisemitismus
Wien - Anlässlich des internationalen Holocaust-Gedenktags am Dienstag haben die im Nationalrat vertretenen Parteien der Opfer des Nazi-Regimes gedacht und vor neuen Formen des Antisemitismus gewarnt. Am Nachmittag findet im Parlament eine Gedenkveranstaltung statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung für Schülerinnen und Schüler sowie geladene Gäste steht das Erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus sowie die Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur jüdischer Menschen.
Holocaust-Gedenken mit Yad Vashem-Chef und Freeman in Wien
Wien - Aus Anlass des Holocaust-Gedenktags hat am Dienstag in der UNO-City in Wien eine Gedenkveranstaltung stattgefunden. "Gedenken ist kein Selbstzweck. Gedenken ist eine operative Verpflichtung", betonte der Vorsitzende der israelischen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem, Daniel Dayan. Die Zeitzeugin Erika Freeman rief die anwesenden Gäste auf, sich von verschlossenen Türen nicht abhalten zu lassen.
Ermittlungen gegen zwölf Beamte nach Tod eines Insassen
Wien/Hirtenberg/Eisenstadt - Nach dem Tod eines Insassen der Justizanstalt (JA) Hirtenberg (Bezirk Baden) ermittelt die Staatsanwaltschaft Eisenstadt gegen zwölf Justizwachebeamte. Der "Falter" hat am Dienstag neue Details zu dem Fall veröffentlicht, wonach der psychisch Kranke vergangenen Dezember misshandelt worden sein soll. Der Mann starb an den Folgen von Verletzungen, zu denen es im Rahmen eines Häftlingstransports gekommen sein dürfte.
Wieder mehrere Tote nach russischen Angriffen in der Ukraine
Charkiw (Charkow) - Bei russischen Angriffen in der Ukraine sind nach Angaben der dortigen Behörden am Dienstag mindestens fünf Menschen getötet worden. In Slowjansk in der östlichen Region Donezk wurde ein Ehepaar bei einem russischen Angriff mit einer Gleitbombe getötet, wie die örtliche Staatsanwaltschaft mitteilte. In der südukrainischen Hafenstadt Odessa wurden nach Behördenangaben bei einem russischen Drohnenangriff mindestens drei Personen getötet.
Selenskyj besteht auf EU-Beitritt für Ukraine schon 2027
Washington/Kiew (Kyjiw) - Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyj hat erneut eine EU-Mitgliedschaft seines Landes schon 2027 gefordert. "Der EU-Beitritt der Ukraine ist eine der wichtigsten Sicherheitsgarantien nicht nur für uns, sondern für ganz Europa", teilte Selenskyj am Dienstag nach einem Telefonat mit Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) mit. "Denn die gemeinsame Stärke Europas ist insbesondere auch dank der ukrainischen Beiträge in den Bereichen Sicherheit, Technologie und Wirtschaft möglich."
Stocker reist "bald" in Ukraine - Telefonat mit Selenskyj
Wien - Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) plant in nächster Zukunft eine Reise in die Ukraine. "Ich freue mich, bald in die Ukraine zu reisen", schrieb Stocker am Dienstag in einem englischsprachigen X-Post unter ein Foto, das ihn bei einem Telefongespräch mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zeigen soll. "Danke für Ihren Telefonanruf und Ihre Information über die Lage an Ort und Stelle", richtete der Kanzler dem ukrainischen Präsidenten aus.
Probe kontaminiert: Frau wurde gesunde Gebärmutter entfernt
Linz - Einer jungen Frau ist im Kepler Universitätsklinikum (KUK) Linz die gesunde Gebärmutter entfernt worden, weil man fälschlicherweise von einem Tumor ausging. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass die Gewebeprobe im Labor kontaminiert wurde, berichteten "Oberösterreichische Nachrichten", "Kronen Zeitung" und "News" am Dienstag. Der Frau sei aber erst Wochen nach Bemerken des Fehlers informiert worden. Laut KUK gab es sofort nach Vorliegen gesicherter Ergebnisse das Gespräch.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red