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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Social-Media-Verbot für Jugendliche in Österreich geplant

Wien/EU-weit - Österreich will dem Vorbild von Australien gleichziehen und ein Social-Media-Verbot für unter 14-Jährige einführen. Wie das "Ö1-Morgenjournal" am Dienstag in Berufung auf den zuständigen Staatssekretär Alexander Pröll (ÖVP) berichtete, soll das Verbot noch mit Beginn des neuen Schuljahres in Kraft treten. Man prüfe im Hintergrund bereits, wie die technische Lösung aussehen könne, um noch bis Herbst 2026 in die Umsetzung gehen zu können, sagte Pröll.

Parteien warnen an Holocaust-Gedenktag vor Antisemitismus

Wien - Anlässlich des internationalen Holocaust-Gedenktags am Dienstag haben die im Nationalrat vertretenen Parteien der Opfer des Nazi-Regimes gedacht und vor neuen Formen des Antisemitismus gewarnt. Am Nachmittag findet im Parlament eine Gedenkveranstaltung statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung für Schülerinnen und Schüler sowie geladene Gäste steht das Erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus sowie die Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur jüdischer Menschen.

Probe kontaminiert: Frau wurde gesunde Gebärmutter entfernt

Linz - Einer jungen Frau ist im Kepler Universitätsklinikum (KUK) Linz die gesunde Gebärmutter entfernt worden, weil man fälschlicherweise von einem Tumor ausging. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass die Gewebeprobe im Labor kontaminiert wurde, berichteten "Oberösterreichische Nachrichten", "Kronen Zeitung" und "News" am Dienstag. Der Frau sei aber erst Wochen nach Bemerken des Fehlers informiert worden. Laut KUK gab es sofort nach Vorliegen gesicherter Ergebnisse das Gespräch.

Letztes Pilnacek-Telefonat war mit Kurz

Wien - Der letzte Anruf an den vormaligen Sektionschef Christian Pilnacek ist von Altkanzler Sebastian Kurz (ÖVP) getätigt worden. Das hat laut "Kronen Zeitung" (online) die Auswertung seiner Smartwatch ergeben. Kurz hatte selbst angegeben, am betreffenden Abend mit Pilnacek gesprochen zu haben. Dass es das letzte Telefonat war, war bisher aber nicht bekannt. Allzu lange war das Gespräch freilich nicht sondern es war nach elf Sekunden vorbei.

Selenskyj besteht auf EU-Beitritt für Ukraine schon 2027

Washington/Kiew (Kyjiw) - Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyj hat erneut eine EU-Mitgliedschaft seines Landes schon 2027 gefordert. "Der EU-Beitritt der Ukraine ist eine der wichtigsten Sicherheitsgarantien nicht nur für uns, sondern für ganz Europa", teilte Selenskyj am Dienstag nach einem Telefonat mit Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) mit. "Denn die gemeinsame Stärke Europas ist insbesondere auch dank der ukrainischen Beiträge in den Bereichen Sicherheit, Technologie und Wirtschaft möglich."

Erdrutsch auf Sizilien: 1.000 Menschen evakuiert

Rom - Nach schweren Unwettern ist es auf Sizilien zu mehreren Erdrutschen gekommen. Seit Sonntag sackt der Boden in Teilen des Stadtgebiets der 25.000-Einwohner-Stadt Niscemi ab, ein bis zu 25 Meter tiefer Graben zieht sich durch Wohnviertel. Eine vier Kilometer lange Front droht abzusinken. Mehr als 1.000 Menschen mussten nach Angaben der Behörden ihre Häuser verlassen. Mehrere Stadtviertel wurden vollständig geräumt.

Neuer Hervis-Eigentümer prüft erste Schritte

Wien/Salzburg - Die neuen Eigentümer der defizitären Sportkette Hervis prüfen derzeit erste Maßnahmen. "Wir gehen derzeit davon aus, dass die ersten Schritte gegen Ende Februar/Anfang März feststehen und kommuniziert werden können", so der Sprecher der neuen Eigentümer, Michael Slamanig, zur APA. Aktuell laufe "die Evaluierung des gesamten Unternehmens gemeinsam mit der Geschäftsführung von Hervis". Man müsse von der Schließung einzelner, nicht rentabler Standorte ausgehen, hieß es gestern.

NEOS würden Ex-Außenministerin Kneissl gern Pass entziehen

Wien/Moskau - Die NEOS setzen sich laut Medienberichten dafür ein, der mittlerweile in Russland lebenden Ex-Außenministerin Karin Kneissl wegen ihrer Russland-Verbindungen die Staatsbürgerschaft zu entziehen und wollen eine Sachverhaltsdarstellung bei den Einwanderungsbehörden einbringen. Voraussetzung für einen Entzug ist laut Staatsbürgerschaftsgesetz, dass man im Dienste eines fremden Staats "die Interessen oder das Ansehen der Republik erheblich schädigt".

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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