Strabag verbessert Prognose für operative Gewinnmarge 2025 / EBIT-Marge erreichte 2025 voraussichtlich mindestens 6,5 Prozent statt der bisher erwarteten mindestens 5 Prozent - Bauleistung mit 20,4 Mrd. Euro etwas schwächer als gedacht (20,5 Mrd.)
Österreichs größter Baukonzern Strabag hat im Geschäftsjahr 2025 voraussichtlich eine höhere operative Gewinnmarge erzielt als bisher gedacht. Die EBIT-Marge dürfte "mindestens 6,5 Prozent" erreicht haben - statt der bisher erwarteten "mindestens 5 Prozent", wie das Unternehmen am Dienstag als "Insiderinformation" bekanntgab. Die Prognose für die Bauleistung hingegen wurde etwas zurückgenommen - von 20,5 Mrd. Euro (plus 7 Prozent) auf nunmehr 20,4 Mrd. Euro (plus 6 Prozent).
Bei der Präsentation der Halbjahresergebnisse im August 2025 war weiterhin mit einer Bauleistung von rund 21 Mrd. Euro gerechnet worden. Der erwartete Wert wurde dann Mitte November auf rund 20,5 Mrd. Euro leicht nach unten revidiert und jetzt "nach aktuellem Stand" ein weiteres Mal.
Positive Effekte aus Großprojekten in Deutschland
Die neue Einschätzung des Vorstands, dass "die bisher prognostizierte EBIT-Marge für das Geschäftsjahr 2025 deutlich übertroffen wird", basiere auf einer "heute abgeschlossenen Bewertung indikativer Kennzahlen".
"Maßgeblich für das höhere Ergebnis waren unter anderem positive Effekte aus Großprojekten in Deutschland und im internationalen Geschäft, insbesondere im Infrastrukturbereich", erklärte der Konzern in einer Aussendung. Unterstützend gewirkt hätten - wie bereits im Jahr davor - milde Witterungsverhältnisse in Deutschland, die gegen Jahresende zu einer höheren Kapazitätsauslastung führten.
Erste endgültige Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 sowie die Erwartungen für 2026 präsentiert die Strabag am 12. Februar.
kre/spo
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