APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
"Risikobild 2026": Die Welt wird unsicherer
Wien - Im Schatten des Ukraine-Kriegs, der US-Ambitionen zu Grönland und der Versuche globaler Akteure, Europa zu schwächen, hat das Verteidigungsministerium am Montag das "Risikobild 2026" präsentiert. "Die Welt wird unsicherer" und gleichzeitig "imperialistischer und darwinistischer", sagte Generalsekretär Arnold Kammel. Die Gefahr eines Atomkriegs wurde nicht erwähnt. Im Vorfeld hatte Oberst Bernhard Richter die Gefahr auf eine Frage hin als "sehr, sehr groß" eingeschätzt.
Teichtmeister nach Kokainkonsum enthaftet
Wien - Der am Münchner Oktoberfest beim Kokainkonsum erwischte frühere Burgschauspieler Florian Teichtmeister wird aus dem forensisch-therapeutischen Zentrum der Justizanstalt Wien-Mittersteig entlassen. Das bestätigte die Sprecherin des Landesgerichts Wien, Christina Salzborn, der APA am Montagnachmittag. "Nach einem psychiatrischen Gutachten wurde die Krisenintervention heute aufgehoben", sagte Salzborn. Teichtmeister muss sich jedoch weiter an gewisse Auflagen halten.
EU-Indien-Freihandelpakt dürfte positiv abgeschlossen sein
Neu-Delhi/Wien/Brüssel - Die Europäische Union und Indien verkünden an diesem Dienstag laut Angaben eines indischen Regierungsvertreters den erfolgreichen Abschluss ihrer Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen verkünden. "Die Verhandlungen sind beendet", wurde der Staatssekretär im Handelsministerium, Rajesh Agrawal, von mehreren indischen Medien und internationalen Nachrichtenagenturen zitiert. Bis zur formellen Unterzeichnung dürften aber noch Monate vergehen.
NATO-Chef Rutte: Zweigleisiges Vorgehen mit USA bei Grönland
Washington/Brüssel - Laut NATO-Generalsekretär Mark Rutte umfasst die Einigung mit den USA zu Grönland ein zweigleisiges Vorgehen. Man habe sich auf zwei Arbeitsstränge verständigt, sagte Rutte am Montag EU-Abgeordneten. Der erste sehe vor, dass die NATO mehr Verantwortung für die Verteidigung der Arktis übernehme. Ziel sei es, Russland und China den Zugang zur Region zu verwehren. Der zweite Strang betreffe direkte Gespräche zwischen den USA, Dänemark und Grönland ohne Beteiligung der NATO.
Slowakisches Gericht verhandelt Journalistenmord neu
Bratislava - Fast acht Jahre nach einem international beachteten Journalistenmord hat am Montag in der Slowakei ein neues Gerichtsverfahren gegen die beiden Hauptangeklagten begonnen. Der Millionär Marian Kocner soll nach Ansicht der Staatsanwaltschaft gemeinsam mit einer Komplizin den Mord am Investigativ-Journalisten Jan Kuciak bestellt und bezahlt haben. Der Hauptangeklagte Kocner und seine mutmaßliche Komplizin wiesen erneut alle Vorwürfe als unbegründet zurück.
Armee: Letzte tote Geisel aus Gaza zurück in Israel
Jerusalem - Israel hat die letzte tote Geisel aus dem Gazastreifen geholt und identifiziert. Die Leiche des Polizisten Ran Gvili sei identifiziert worden und werde zur Bestattung überführt, teilte die Armee am Montag mit. Damit wurde eine zentrale Bedingung des Plans von US-Präsident Donald Trump erfüllt. Israel hatte angekündigt, den Grenzübergang Rafah zu Ägypten wieder zu öffnen, sobald Gvilis Überreste zurückgekehrt sind oder die Suche nach ihm abgeschlossen ist.
Kritische rote Stimmen Richtung Bund nach St. Pölten-Debakel
Wien/St. Pölten - In den SPÖ-Länderorganisationen sieht man im Absturz der Sozialdemokraten bei der St. Pölten-Wahl einen Einfluss des Bundes. In der niederösterreichischen Landespartei spürt man gar einen "eisigen Gegenwind" aus der Bundespolitik. Doch auch die Parteivorsitzenden aus Salzburg und Vorarlberg erkennen "mehr als ein lokales Ereignis". Seitens der burgenländischen Sozialdemokraten hieß es, auch die Bundespartei werde sich mit dem Ergebnis auseinandersetzen müssen.
EU ermittelt gegen Musks X wegen sexualisierter KI-Bilder
San Francisco/EU-weit/Brüssel - Die EU-Kommission geht wegen sexualisierter KI-Bilder von Frauen und Kindern gegen den Chatbot Grok von US-Milliardär Elon Musk vor. "In Europa wird kein Unternehmen Geld damit verdienen, unsere Grundrechte zu verletzen", sagte ein Kommissionssprecher am Montag in Brüssel. Die Brüsseler Ermittler prüfen nun, ob Musks Onlinedienst X genug gegen die Verbreitung der Bilder tut. In der Folge kann die Kommission ein hohes Bußgeld verhängen.
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red