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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Trump will "sofortige Verhandlungen" zur Übernahme Grönlands

Davos - US-Präsident Donald Trump hat in seiner Rede beim Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos sofortige Verhandlungen über den Erwerb Grönlands gefordert. Grönland liege an einem strategisch wichtigen Ort und sei unverteidigt, so Trump. Zur Durchsetzung seiner Forderung werde er "keine Gewalt anwenden", betonte Trump. Nur die USA könnten "dieses riesige Stück Land" verteidigen, sagte Trump. "Wir brauchen es für die strategische nationale Sicherheit und die internationale Sicherheit."

EU-Parlament verweist Mercosur-Abkommen an EuGH

Straßburg - Das EU-Parlament blockiert die Ratifizierung des umstrittenen EU-Mercosur-Abkommens: Der Vorschlag, ein Gutachten des Europäischen Gerichtshofs zur Vereinbarkeit der Abkommen mit den EU-Verträgen einzuholen, wurde mit knapper Mehrheit angenommen. Das Ratifizierungsverfahren ist damit vorerst gestoppt, allerdings könnte die EU-Kommission den Handelspakt dennoch vorläufig in Kraft setzen.

Trumps "Friedensrat" stößt weiter auf geteiltes Echo

Davos - Der "Friedensrat" von US-Präsident Donald Trump stößt weiter auf ein geteiltes Echo. Israel und Ägypten kündigten am Mittwoch ihren Beitritt zu dem für die Beilegung internationaler Konflikte gedachten Gremium an. Norwegen lehnte einen Beitritt zu der US-Initiative ab, die sich als Konkurrenz zu den Vereinten Nationen versteht. Donnerstagvormittag soll das Gründungsdokument nach US-Plänen in Trumps Anwesenheit am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos unterzeichnet werden.

EU-Parlament stoppt Arbeit zu Umsetzung von Zolldeal mit USA

Straßburg/EU-weit/Brüssel - Das Europäische Parlament hat die Arbeiten zur Umsetzung des im vergangenen Jahr vereinbarten Zollabkommens zwischen den USA und der EU formell auf Eis gelegt. "Mit der Androhung von Extrazöllen im Zusammenhang mit Grönland hat der US-Präsident den Bogen endgültig überspannt", teilte der Vorsitzende des Handelsausschusses, Bernd Lange von der SPD, in Straßburg mit. In den Handelsbeziehungen zwischen der EU und den Vereinigten Staaten droht damit erneut eine Eskalation.

Mehrere Tote bei israelischem Beschuss im Gazastreifen

Gaza - Bei Angriffen Israels im Gazastreifen sind palästinensischen Angaben zufolge erneut elf Menschen getötet worden. Unter den Toten seien zwei Kinder und drei Journalisten, teilten Rettungskräfte am Mittwoch mit. Israels Militär erklärte, es habe einen palästinensischen Kämpfer "eliminiert", der eine Bedrohung für Soldaten dargestellt habe. In den vergangenen Wochen hatte es wiederholt Tote durch israelische Angriffe gegeben, obwohl in dem Küstenstreifen eine Waffenruhe gilt.

Urteile in Vorarlberger "Wirtschaftsbundaffäre" bestätigt

Innsbruck/Bregenz - Die sogenannte Vorarlberger "Wirtschaftsbundaffäre" hat mit einer Bestätigung der Schuldsprüche und Strafhöhen gegen vier Angeklagte im Berufungsverfahren am Mittwoch am Oberlandesgericht Innsbruck (OLG) einen juristischen Schlusspunkt gefunden. Die vier Männer waren im März in erster Instanz wegen Vorteilsannahme zur Beeinflussung bzw. Vorteilszuwendung zur Beeinflussung verurteilt worden. Der Wirtschaftsbund nahm das Urteil "zur Kenntnis", hieß es in einer Aussendung.

Atomkraft weltweit auf Rekordniveau

Berlin - Die weltweite Kapazität von Atomkraftwerken hat Rekordniveau erreicht. Die Zunahme wird dabei insbesondere von China getrieben, wie aus dem in Berlin vorgestellten Überblick zur Lage der globalen Atomkraft hervorgeht. Zugleich sank der Atomkraftanteil an der weltweiten Energieerzeugung von 17,5 Prozent im Rekordjahr 1996. Ihr Anteil an den 2024 global erzeugten 2.677 Terawattstunden (TWh) lag demnach bei nur noch neun Prozent - allerdings bei steigender Energieerzeugung.

Nationalrat fixierte Freibetrag für Überstundenzuschläge

Wien - Der Nationalrat hat am Mittwoch mit den Stimmen der Regierungsparteien eine neue Überstundenregelung für 2026 beschlossen. Heuer sind die Zuschläge der ersten 15 Überstunden im Monat in Höhe von maximal 170 Euro steuerbefreit. Die Regierung sah Leistungsanreize, die Opposition lehnte die Maßnahme hingegen ab. Die FPÖ betonte die Schlechterstellung im Vergleich zum Vorjahr; die Grünen beklagten, dass die Neuregelung vor allem besser verdienenden Männern zugutekommt.

Wiener Börse schließt fester

Wien - Die Wiener Börse hat sich am Mittwoch nach einem Stimmungsdreh mit klaren Zuwächsen aus dem Handel verabschiedet. Der ATX schloss mit plus 0,73 Prozent bei 5.410 Punkten, nachdem der heimische Leitindex zuvor drei Verlusttage in Folge absolviert hatte. Mit Zahlenvorlagen rückten SBO und Wienerberger in den Fokus der Akteure. Die SBO-Titel reagierten mit minus 0,8 Prozent. Wienerberger-Papiere bauten ein Plus von 4,3 Prozent. Im Technologiebereich zogen AT&S 4,5 Prozent hoch.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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