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Ryanair-Chef O'Leary: Europa muss Trump die Stirn bieten

Ryanair -Chef Michael O'Leary hat einen selbstbewussteren Umgang europäischer Politiker mit Zollandrohungen von US-Präsident Donald Trump gefordert. "Ich denke, dass es an der Zeit ist, dass Europa den USA die Stirn bietet", sagte der Chef von Europas größter Airline vor Reportern in Dublin der britischen Nachrichtenagentur PA zufolge.

"Wenn Trump Europa mit Zöllen droht, sollte Europa das entsprechend beantworten und Trump wird kalte Füße bekommen, wie er es normalerweise tut", sagte O'Leary. Der US-Präsident könne sich nur acht Monate vor den Midterm-Wahlen in den USA gar keinen Handelskrieg mit Europa leisten, sondern habe ein Interesse daran, dass die Wirtschaft laufe, sagte der Ire.

Europäer sollen aufhören, Trump zu schmeicheln

Er gab Trump recht bei dessen Forderung, dass die Nato-Partner ihre Verteidigungsausgaben erhöhen müssten und unterstützte dessen Ablehnung gegen Umweltsteuern. Die Positionen des US-Präsidenten zu Ukraine und zu Grönland seien hingegen falsch, urteilte der Ryanair-Chef.

"Und wo er Unrecht hat, sollte Europa ihm die Stirn bieten und als ein Handelsblock auftreten und ihm sagen, dass er Unrecht hat und aufhören, ihm zu schmeicheln und ihn zum Dinner einzuladen", so O'Leary weiter.

Der irische Geschäftsmann ist für seine markigen Sprüche bekannt und hatte sich in den vergangenen Tagen bereits einen verbalen Schlagabtausch mit US-Multimilliardär Elon Musk geliefert./cmy/DP/mis

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AXC0243 2026-01-21/16:08

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