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EU-Kommission plant 1,9 Milliarden für Entwicklungshilfe ein

Die Europäische Kommission stellt 2026 fast zwei Milliarden Euro für die Entwicklungshilfe zur Verfügung. Die zuständige EU-Kommissarin Hadja Lahbib wirbt zudem beim Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos um Finanzmittel des Privatsektors. "Das humanitäre System ist einer beispiellosen Belastung ausgesetzt, und die öffentliche Finanzierung allein wird dem Ausmaß der Krise nicht gerecht", teilte Lahbib mit.

Der größte Posten der 1,9 Milliarden Euro ist für West- und Zentralafrika vorgesehen (557 Millionen Euro), 448 Millionen Euro für den Nahen Osten, insbesondere Gaza. Für den humanitären Bedarf in der Ukraine sind 145 Millionen Euro bestimmt. Mehr als 415 Millionen Euro sind zudem für plötzlich auftretende Notfälle in aller Welt gedacht. Im vergangenen Jahr war der Gesamtbetrag in etwa gleich hoch (rund 1,9 Milliarden Euro).

Der Brüsseler Behörde zufolge sind weltweit 239 Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen. Die USA haben 2025 unter Präsident Donald Trump ihre Auslandshilfen durch die Entwicklungshilfe-Agentur USAID eingestellt und Zahlungen an internationale Hilfsprogramm stark gekürzt. Die Organisation war eine der größten ihrer Art weltweit und organisierte zahlreiche Hilfsmaßnahmen auf der ganzen Welt./wea/DP/mis

AXC0188 2026-01-21/14:05

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