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Wiener Börse (Mittag) - ATX verliert 0,24 Prozent / Heimischer Leitindex vor 4. Verlusttag in Folge - Negatives europäisches Börsenumfeld

Die Wiener Börse hat sich am Mittwoch im Mittagshandel erneut im Minusbereich gezeigt. Gegen zwölf Uhr notierte der ATX mit einem Rückgang von 0,24 Prozent bei 5.358,09 Punkten. Der heimische Leitindex steht damit bereits vor seinem 4. Verlusttag in Folge. Auch an den europäischen Leitbörsen ging es mit den Aktienkursen weiter abwärts.

Störfeuer gibt es vor allem auf der (geo)politischen Ebene, schrieben die Helaba-Analysten in ihrem Tageskommentar. Zuletzt waren es die Ambitionen der Trump-Administration, sich Grönland anzueignen und damit die transatlantischen Beziehungen in Frage zu stellen. Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos dürften die Diskussionen darüber anhalten und andere, wirtschaftliche Themen wohl in den Hintergrund drängen, hieß es weiter von den Experten.

Am heimischen Aktienmarkt rückten mit Zahlenvorlagen SBO und Wienerberger in den Fokus der Akteure. Die SBO-Titel reagierten mit minus 2,9 Prozent. Der niederösterreichische Ölfeldausrüster SBO hat im Geschäftsjahr 2025 einen deutlichen Rückgang bei Umsatz und Ergebnis verzeichnet. Die Erlöse sanken von 560,4 auf 455 Mio. Euro. Das Betriebsergebnis (EBIT) fiel von 70,1 auf 38 Mio. Euro. Die Analysten der Erste Group bewerteten die vorläufigen Zahlen für das abgelaufene Jahr als leicht unter den Erwartungen.

Wienerberger-Papiere bauten ein Plus von 1,9 Prozent. Der Baustoffkonzern hat im Geschäftsjahr 2025 etwas mehr Umsatz gemacht, der operative Gewinn fiel im Jahresvergleich allerdings geringer aus. Die Erlöse erreichten 4,6 Mrd. Euro, nach 4,5 Mrd. Euro im Jahr davor. Das operative Ergebnis (EBITDA) sank auf 753 Mio. Euro (Vorjahr: 760 Mio.). Hier lag das Zahlenwerk laut Erste Group im Rahmen der Erwartungen.

Verbund-Titel legten 0,3 Prozent auf 60,45 Euro zu. Hier haben die Analysten der Berenberg Bank ihr Kursziel für die Aktien des heimischen Stromkonzerns von 70,00 auf 65,00 Euro gesenkt. Das Anlagevotum "Hold" wurde gleichzeitig bestätigt.

Tiefrot tendierten die Versicherungswerte. Vienna Insurance fielen um 2,7 Prozent. UNIQA kamen um 2,5 Prozent zurück.

Mehrheitlich abwärts ging es auch mit den Kursen der schwergewichteten Banken. Raiffeisen Bank International verbilligten sich um 1,1 Prozent. Erste Group gaben 0,8 Prozent nach. BAWAG notierten hingegen prozentuell unverändert.

ste/moe

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