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Wiener Börse gibt weiter nach - ATX verliert 0,36 Prozent / Heimischer Leitindex steht bereits vor 4. Verlusttag in Folge - SBO und Wienerberger mit Zahlenvorlagen

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Neu: Weitere Kursveränderungen von Einzelwerten
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Die Wiener Börse hat sich am Mittwoch im Frühhandel erneut im Minusbereich gezeigt. Gegen 9.45 Uhr notierte der ATX mit minus 0,36 Prozent bei 5.351,29 Punkten. Der heimische Leitindex steht damit bereits vor seinem 4. Verlusttag in Folge. Auch an den europäischen Leitbörsen ging es mit den Aktienkursen weiter abwärts.

Störfeuer gibt es vor allem auf der (geo)politischen Ebene, schreiben die Helaba-Analysten in ihrem Tageskommentar. Zuletzt waren es die Ambitionen der Trump-Administration, sich Grönland anzueignen und damit die transatlantischen Beziehungen in Frage zu stellen. Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos dürften die Diskussionen darüber anhalten und andere, wirtschaftliche Themen wohl in den Hintergrund drängen, hieß es weiter von den Experten.

Am heimischen Aktienmarkt rückten mit Zahlenvorlagen SBO und Wienerberger in den Fokus der Akteure. Die SBO-Titel reagierten mit minus 1,1 Prozent. Der niederösterreichische Ölfeldausrüster SBO hat im Geschäftsjahr 2025 einen deutlichen Rückgang bei Umsatz und Ergebnis verzeichnet. Die Erlöse sanken von 560,4 auf 455 Mio. Euro. Das Betriebsergebnis (EBIT) fiel von 70,1 auf 38 Mio. Euro,

Wienerberger-Papiere bauten ein Plus von 1,9 Prozent. Der Baustoffkonzern hat im Geschäftsjahr 2025 etwas mehr Umsatz gemacht, der operative Gewinn fiel im Jahresvergleich allerdings geringer aus. Die Erlöse erreichten 4,6 Mrd. Euro, nach 4,5 Mrd. Euro im Jahr davor. Das operative Ergebnis (EBITDA) sank auf 753 Mio. Euro (Vorjahr: 760 Mio.).

Verbund-Titel legten 0,4 Prozent auf 60,50 Euro zu. Hier haben die Analysten der Berenberg Bank ihr Kursziel für die Aktien des heimischen Stromkonzerns von 70,00 auf 65,00 Euro gesenkt. Das Anlagevotum "Hold" wurde gleichzeitig bestätigt.

Abwärts ging es auch mit den Kursen der schwergewichteten Banken. Raiffeisen Bank International verbilligten sich um 1,6 Prozent. Erste Group gaben 0,7 Prozent nach und BAWAG fielen um 1,1 Prozent.

ste/moe

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