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Wiener Börse - ATX mit deutlichem Minus / Leitindex verliert 1,3 Prozent - Transatlantische Krise wegen Grönland drückt die Stimmung - Werte im ATX Prime-Segment überwiegend mit Abgaben

Das Gerangel um Grönland zwischen den USA und Europa drückt weiter schwer auf Europas Börsen. Auch in Wien war der Leitindex ATX weit im Minus. Zum Handelsschluss stand er mit Abschlägen von 1,3 Prozent bei 5.371 Punkten. Auch der ATX Prime lag mit 1,3 Prozent auf 2.665 Zählern im Minus. Wien folgt damit den europäischen Börsen, die alle mit teilweise schweren Abgaben zu kämpfen hatten.

Weiterhin im Fokus steht die angespannte transatlantische Situation wegen Grönland. US-Präsident Trump schwingt weiter die Zollkeule. Auch das Gerangel um Trumps "Friedenscharta" sorgt für Unsicherheiten. Der "Friedensrat" war ursprünglich zur Überwachung des Wiederaufbaus im Gazastreifen ins Leben gerufen worden. Trump könnte laut Experten aber mit dem "Friedensrat", den er selbst leiten will, ein Gremium schaffen, das in Konkurrenz zu den Vereinten Nationen weltweit Konflikte lösen soll.

Positive Konjunktursignale für den Euroraum sind vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) gekommen. Das ZEW-Stimmungsbarometer stieg gegenüber dem Vormonat um 13,8 Punkte auf 59,6 Punkte. Volkswirte hatten im Schnitt mit 50,0 Punkten gerechnet.

In Wien fand sich der überwiegende Teil der Einzelwerte im ATX Prime-Segment im Minus. Auch damit folgte Wien den wichtigsten europäischen Börsen wie eine Blaupause.

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