Wiener Börse startet schwach - ATX verliert 0,8 Prozent / Grönlandkonflikt drückt die Stimmung - Flughafen Wien verliert nach Bekanntgabe eines zu erwartenden Passagierminus für 2026
Die Wiener Börse ist am Dienstag schwach in den Handel gestartet. Kurz nach Sitzzungsbeginn notierte der heimische Leitindex ATX mit minus 0,8 Prozent bei 5.396 Punkten. Der ATX Prime verlor 0,9 Prozent auf 2.677 Einheiten. Damit folgte die Wiener Börse dem europäischen Umfeld in den Minusbereich.
International drückt der Konflikt zwischen den USA und Europa um Grönland auf die Laune. "Die von den USA ausgehende Eskalation im Streit um Grönland hat an den Finanzmärkten für Bewegung gesorgt", erklären die Analysten der Helaba. Die europäischen Aktiennotierungen stehen angesichts einer erhöhten Risikoaversion unter Druck, heißt es weiter.
Datenseitig steht heute die Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) an. "An der von Sorgen geprägten Stimmung wird auch der verbessert erwartete ZEW-Saldo der Konjunkturerwartungen nichts ändern", schreiben dazu die Helaba-Experten.
Bezüglich Einzelwerten rückten am heimischen Markt der Flughafen Wien und Kapsch TrafficCom in den Fokus. Der Flughafen Wien hat bereits bekanntgegeben, heuer mit einem Passagierrückgang zu rechnen. Die Flughafenpapiere gaben daraufhin 0,4 Prozent nach.
Der Mautsystemanbieter Kapsch TrafficCom wiederum konnte von einem neuen Auftrag in Griechenland berichten. Die Aktie zeigte bisher aber keine Bewegung.
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