APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Zugsunglück in Spanien: Mindestens 40 Tote
Madrid - Bei einem der schwersten Eisenbahnunglücke in der Geschichte Spaniens sind am Sonntagabend in Andalusien im Süden des Landes mindestens 40 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 170 Reisende seien verletzt worden, davon 24 schwer und fünf sehr schwer, teilten die Behörden mit. Das Außenministerium befand sich in Kontakt mit den spanischen Behörden. Zunächst gab es keine Hinweise, dass sich auch Österreicher unter den Opfern befinden würden, hieß es auf APA-Anfrage.
EU mobilisiert mit Sondergipfel gegen Trump
EU-weit/Brüssel/Washington - Die EU schließt im Kampf um Grönland ihre Reihen. Donnerstagabend findet ein Sondergipfel der Staats- und Regierungschefs statt, bei dem über eine Antwort auf die Zolldrohungen Trumps beraten wird. Zahlreiche EU-Spitzenpolitiker sprachen sich für scharfe wirtschaftspolitische Vergeltungsmaßnahmen aus. Auch ÖVP-Kanzler Christian Stocker (ÖVP) betonte, dass die EU "selbstbewusst und geschlossen reagieren" werde. NEOS-Außenministerin Beate Meinl-Reisinger will auf Dialog setzen.
Kopenhagen und Nuuk schlagen NATO-Mission auf Grönland vor
Kopenhagen/Washington - Dänemark und Grönland haben eine NATO-Mission für Grönland vorgeschlagen. Dies sagte der dänische Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen Montagabend im Beisein der grönländischen Außenministerin Vivian Motzfeldt in Brüssel nach einem Gespräch mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte zum dänischen Sender DR. US-Präsident Donald Trump beansprucht die zu Dänemark gehörende autonome Insel für sich. Mit dieser Maßnahme soll Trump von der Übernahme der Arktis-Insel abgebracht werden.
Italienischer Modeschöpfer Valentino 93-jährig gestorben
Rom - Der italienische Modeschöpfer Valentino Garavani ist am Montag im Alter von 93 Jahren gestorben. "Er ist friedlich in seiner römischen Residenz eingeschlafen, umgeben von der Zuneigung seiner Angehörigen", teilte die Stiftung Valentino Garavani mit. Die Aufbahrung von Valentinos Sarg ist am Mittwoch und Donnerstag in Rom im Sitz des Modehauses nahe der Spanischen Treppe vorgesehen. Die Trauerfeier wird am Freitag in der Basilika Santa Maria degli Angeli stattfinden.
WEF-Programm in Davos beginnt - Warten auf Trump
Davos/Washington - In Davos beginnt am Dienstag das offizielle Programm des Weltwirtschaftsforums. Zum WEF-Auftakt sind unter anderem Reden von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron und Chinas Vizepremier He Lifeng geplant. Aus Österreich hat sich Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) angekündigt. Dazu soll es Veranstaltungen mit US-Finanzminister Scott Bessent oder Microsoft-Chef Satya Nadella geben. Trump wird am Mittwoch in Davos erwartet.
Gewaltverbrechen an 49-Jährigem in Linz
Linz - Ein 49-Jähriger ist am Montagnachmittag tot in seiner Wohnung in Linz gefunden worden. Da die Leiche mehrere Verletzungen am Körper hat und außerdem gefesselt war, geht die Polizei Oberösterreich von einem Tötungsdelikt aus. Der Tote war von einem Verwandten entdeckt worden, so die ersten Infos. Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen, am späteren Abend wurden in der Wohnung des Toten noch Spuren gesichert.
Bulgariens Präsident Radew kündigt Rücktritt an
Sofia - Der als russlandfreundlich geltende bulgarische Präsident Rumen Radew tritt vor einer vorgezogenen Parlamentswahl zurück, um sich als Politiker in den Wahlkampf zu stürzen. Das kündigte Radew am Montagabend in einer "letzten Ansprache" an das Volk an, die im Fernsehen in Bulgarien direkt übertragen wurde. "Morgen werde ich meinen Rücktritt vom Amt des Präsidenten der Republik Bulgarien einreichen", sagte der 62-jährige Generalmajor der Reserve.
Nach Lawine in Großarl ermittelt die Staatsanwaltschaft
Großarl/Salzburg - Nach dem Lawinenunfall einer Alpenvereinsgruppe im Großarltal (Pongau) mit vier Toten am Samstag hat die Staatsanwaltschaft Salzburg gegen die Bergführerin, die die Gruppe geführt hatte, ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung eingeleitet, sagte die stellvertretende Mediensprecherin Elena Haslinger am Montag zur APA. Die Bergrettung warnte am Montag, dass sich an der teils kritischen Schneelage nicht so schnell etwas ändern werde.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red