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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Zugsunglück in Spanien: Mindestens 39 Tote

Madrid - Schweres Zugsunglück in Spanien: Beim Zusammenstoß zweier Hochgeschwindigkeitszüge im Süden des Landes sind mindestens 39 Menschen ums Leben gekommen. Nach Behördenangaben entgleiste ein Zug am Sonntagabend auf gerader Strecke zwischen Málaga und Madrid nahe dem Ort Adamuz aus ungeklärter Ursache und krachte mit einem entgegenkommenden Zug zusammen, der ebenfalls entgleiste.

Neue Datenbank zeigt Preisentwicklung bei Lebensmitteln

Wien - Die Statistik Austria hat am Montag eine neue Datenbank zur Entwicklung der Lebensmittelpreise präsentiert. Das sogenannte Preisradar soll die Preisveränderungen bestimmter Produkte über den Zeitverlauf sichtbar und Vergleiche von Produktgruppen mit anderen Ländern möglich machen. Außerdem erlaubt das Tool einen Blick auf und Vergleiche von Indizes wie Großhandels- oder Erzeugerpreisen. Die Datenbank ist ab sofort unter https://www.statistik.at/preisradar/ abrufbar.

EU mobilisiert mit Sondergipfel gegen Trump

EU-weit/Brüssel/Washington - Die Europäische Union schließt im Kampf um Grönland ihre Reihen: EU-Ratspräsident António Costa will noch diese Woche einen Sondergipfel der Staats- und Regierungschefs einberufen, um über eine Antwort auf die Zolldrohungen Trumps zu beraten. Zahlreiche EU-Spitzenpolitiker sprachen sich für scharfe wirtschaftspolitische Vergeltungsmaßnahmen aus. Auch Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) betonte, dass die EU "selbstbewusst und geschlossen reagieren" werde.

Trump sieht Zeit für Erledigung von Grönland-Frage gekommen

Washington/New York - Im Grönland-Streit hat US-Präsident Donald Trump Dänemark erneut vorgeworfen, nicht genug für die Sicherung der arktischen Insel zu tun. Seit zwei Jahrzehnten warne die NATO vor der "russischen Bedrohung", schrieb Trump auf der Plattform Truth Social. "Leider war Dänemark bisher nicht in der Lage, etwas dagegen zu unternehmen. Jetzt ist es an der Zeit, und es wird erledigt werden!!!" Trump ließ offen, welche konkreten Schritte er meint. Für das US-Vorgehen gab es UNO-Kritik.

Nach Lawine in Großarl ermittelt die Staatsanwaltschaft

Großarl - Nach dem Lawinenunfall einer Alpenvereinsgruppe im Großarltal (Pongau) mit vier Toten am Samstag hat die Staatsanwaltschaft Salzburg gegen die Bergführerin, die die Gruppe geführt hatte, ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung eingeleitet, sagte die stellvertretende Mediensprecherin Elena Haslinger am Montag zur APA. Außerdem wurde noch am Wochenende ein Sachverständiger bestellt, der die Unfallursache ermitteln soll.

Weltwirtschaftsforum beginnt in Davos

Davos/Washington - In Davos beginnt am Montag die Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums. Das fünftägige Treffen unter dem Motto "A Spirit of Dialogue" (etwa: Im Geiste des Dialogs) findet angesichts der Drohungen von US-Präsident Donald Trump, die zum NATO-Verbündeten Dänemark gehörende Insel Grönland übernehmen zu wollen, in einem geopolitisch angespannten Kontext statt. Trumps für Mittwoch geplante Rede in dem Schweizer Kurort wird daher mit Spannung erwartet.

Causa Wienwert - WKStA: "Wienwert war ein Blendwert"

Wien - Der Prozess rund um die pleitegegangene Immobiliengruppe Wienwert hat am Montag am Straflandesgericht Wien begonnen. "Wienwert war ein Blendwert", hieß es im Eingangsvortrag der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA). Neben dem ehemaligen Firmenchef Stefan Gruze stehen zehn weitere Personen vor Gericht, denen die WKStA unter anderem schweren gewerbsmäßigen Betrug, Untreue sowie betrügerische Krida vorwirft. Auch drei Verbände werden belangt.

Aktivisten verifizieren fast 4.000 Tote bei Iran-Protesten

Teheran - Bei den Massenprotesten im Iran sind Aktivisten zufolge fast 4.000 Menschen ums Leben gekommen. Das Menschenrechtsnetzwerk HRANA mit Sitz in den USA verifizierte bisher 3.919 Tote, wie aus einem Bericht der Aktivisten hervorgeht. Weitere knapp 9.000 Todesfälle würden noch untersucht. Neben 3.685 getöteten Demonstranten kamen demnach auch 178 Sicherheitskräfte ums Leben.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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