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Inflation 2025 bei 3,6 Prozent - Nach 2,9 Prozent 2024
Wien - Die Jahresinflation 2025 lag bei 3,6 Prozent und damit deutlich höher als die Teuerung im Jahr 2024 mit 2,9 Prozent. Im Jahresverlauf 2025 sank die Teuerung von 3,2 Prozent im Jänner auf 2,9 Prozent im Mai, stieg im August auf 4,1 Prozent und unterschritt die 4,0-Prozent-Marke erst im Dezember wieder mit 3,8 Prozent, wie die Statistik Austria am Montag mitteilte. Die Inflation in Österreich war im Vorjahr erneut deutlich höher als in fast allen Ländern der Eurozone.
Zugsunglück in Spanien: Mindestens 39 Tote
Madrid - Bei einem schweren Eisenbahnunglück in Andalusien im Süden Spaniens sind mindestens 39 Menschen ums Leben gekommen. Dies meldete der staatliche TV-Sender RTVE am Montag unter Berufung auf die Polizeieinheit Guardia Civil. Mehr als 70 Verletzte liegen in Krankenhäusern. 15 wurden schwer verletzt, hatte zuvor Regionalpräsident Juanma Moreno in den frühen Morgenstunden sichtlich mitgenommen gesagt.
Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums beginnt in Davos
Davos - In Davos beginnt am Montag die Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums. Das fünftägige Treffen unter dem Motto "A Spirit of Dialogue" (etwa: Im Geiste des Dialogs) findet angesichts der Drohungen von US-Präsident Donald Trump, die zum NATO-Verbündeten Dänemark gehörende Insel Grönland übernehmen zu wollen, in einem geopolitisch angespannten Kontext statt. Trumps für Mittwoch geplante Rede in dem Schweizer Kurort wird daher mit Spannung erwartet.
Delegationen Dänemarks und Grönlands bei NATO-Chef Rutte
Washington/Brüssel - Vor dem Hintergrund des andauernden Konflikts um Grönland treffen der dänische Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen und die grönländische Außenministerin Vivian Motzfeldt am Montag NATO-Generalsekretär Mark Rutte zu Gesprächen in Brüssel. Bei dem Treffen dürfte es um die Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen Grönland und die nächsten Schritte der NATO hinsichtlich der Sicherheit in der Arktis gehen.
Vermögen der Milliardäre wächst und wächst
Davos - Es gibt immer mehr Milliardäre auf der Welt. Ihr Vermögen wächst und wächst, geht aus einem Bericht hervor, den die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam zum Start des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos veröffentlicht. Demnach besaßen die rund 3.000 Milliardärinnen und Milliardäre weltweit im vergangenen Jahr ein Vermögen von 18,3 Billionen US-Dollar (ungefähr 15,75 Billionen Euro).
Lungenkrebssterblichkeit bei Frauen in Europa stabilisiert
Mailand/EU-weit - Nachdem bei Frauen die Sterblichkeitsrate durch Lungenkrebs in den EU-Ländern 25 Jahre lang gestiegen ist, stabilisiert sie sich laut Prognosen im heurigen Jahr mit Ausnahme Spaniens. Forschende rechnen in der Fachzeitschrift "Annals of Oncology" mit einer altersstandardisierten Sterberate durch die Erkrankung in der EU im Jahr 2026 von etwa 12,5 Todesfällen pro 100.000 Frauen. Das ist ein Rückgang um fünf Prozent zu 2020 bis 2023, betrifft jedoch nur Frauen bis 65 Jahre.
75-Jährige von Wohnwagen in Tirol überrollt
Grän - Eine 75-Jährige ist Sonntagnachmittag auf einem Campingplatz in Grän (Bezirk Reutte) von einem Wohnwagen überrollt und schwer verletzt worden. Die Frau war zuvor aus dem Pkw, der den Anhänger zog, ausgestiegen, da ein weiteres Fahrzeug die Einfahrt in den Campingplatz versperrte. Die Frau ging anschließend zu Fuß weiter, während ihr 77-jähriger Mann das Gespann lenkte. Die Deutsche stürzte laut Polizei aus unklarer Ursache und geriet unter die Räder des Wohnwagens.
Waldbrände mit mindestens 19 Toten - Chile ruft Notstand aus
Santiago de Chile - Wegen Waldbränden mit mindestens 19 Toten hat Chiles Präsident Gabriel Boric den Notstand in den Regionen Ñuble und Biobío etwa 500 Kilometer südlich der Hauptstadt Santiago de Chile ausgerufen. Mehr als 50.000 Menschen wurden zudem durch die seit nunmehr zwei Tagen tobenden Brände vertrieben, wie die chilenischen Behörden am Sonntag (Ortszeit) mitteilten. Fast 4.000 Feuerwehrleute sind gegen die Flammen im Einsatz.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red