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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Milliardeninvestitionen sollen "Standort Österreich" sichern

Wien - Zur Stärkung des Standorts Österreich will die Regierung der schwächelnden Industrie mit einem Investitionspaket in Milliardenhöhe unter die Arme greifen. Das "ambitionierte Ziel" sei den Anteil der industriellen Wertschöpfung in Österreich bis 2035 auf wieder über 20 Prozent zu steigern, sagte Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) am Freitag in Wien. Das soll mit einem geförderten Industriestrompreis und Investitionen in Schlüsseltechnologien umgesetzt werden.

Trump droht im Streit um Grönland mit Zöllen

Washington - US-Präsident Donald Trump droht Ländern, die sich seinem Besitzanspruch auf Grönland entgegenstellen, mit Zöllen. Er werde möglicherweise Zölle gegen solche Länder verhängen, weil die USA Grönland für ihre nationale Sicherheit bräuchten, sagte Trump am Freitag in Washington. Konkreter wurde er zunächst nicht. Zuvor hatte er darüber gesprochen, wie er europäischen Ländern in anderen Zusammenhängen mit Zöllen gedroht hatte, um seine Interessen durchzusetzen.

US-Abgeordnete wollen Dänemark und Grönland unterstützen

Washington - Eine überparteiliche Delegation von US-Parlamentariern will Dänemark und Grönland angesichts der Drohungen von US-Präsident Donald Trump die Unterstützung des Kongresses zusichern. Die elfköpfige Delegation unter Leitung des demokratischen Senators Chris Coons traf am Freitag in Kopenhagen Parlamentarier aus Dänemark und Grönland. Auch ein Treffen mit der dänischen Ministerpräsidentin Mette Frederiksen und Grönlands Regierungschef Jens-Frederik Nielsen stand am Programm.

Ukraine kündigt Gespräche mit USA für Samstag an

Kiew (Kyjiw)/Miami - Die Ukraine hat für diesen Samstag Gespräche in den USA über die "zukünftige Sicherheitsarchitektur" und die "langfristige ökonomische Entwicklung" des osteuropäischen Landes angekündigt. Dabei solle an Abkommen über Sicherheitsgarantien und zum "wirtschaftlichen Aufblühen der Ukraine" mit einem Gesamtvolumen von umgerechnet bis zu 690 Milliarden Euro gearbeitet werden, schrieb die ukrainische Botschafterin in Washington, Olha Stefanischyna, auf Facebook.

Proteste im Iran weitgehend niedergeschlagen

Teheran/Wien/Jerusalem - Die Proteste im Iran sind von den Sicherheitskräften weitgehend niedergeschlagen worden. Wie die iranisch-kurdische Menschenrechtsgruppe Hengaw mit Sitz in Norwegen am Freitag mitteilte, hat es seit Sonntag keine Protestkundgebungen mehr gegen das Mullah-Regime gegeben. Die Sicherheitslage sei jedoch weiterhin "sehr restriktiv". ÖVP-Bundeskanzler Christian Stocker kündigte unterdessen an, dass Österreich alle Maßnahmen, auch Sanktionen, gegen Teheran unterstützen werde.

Opposition: Bobi Wine nach Wahl von Armee in Uganda entführt

Kampala - Nach Angaben der Oppositionspartei National Unity Platform (NUP) in Uganda ist ihr Präsidentschaftskandidat Bobi Wine einen Tag nach der Wahl in einem Armeehelikopter entführt worden. Ein Armeehubschrauber sei "auf dem Gelände" von Wine gelandet und habe ihn "gewaltsam an einen unbekannten Ort verschleppt", schrieb die NUP auf X.

Tausende fliehen aus Umland von Aleppo

Aleppo - Tausende Menschen sind nach syrischen Behördenangaben aus dem östlichen Umland der Millionenstadt Aleppo geflohen. Sie wollen weiteren Kämpfen zwischen Regierungstruppen und der überwiegend kurdisch geprägten Miliz SDF (Syrian Democratic Forces) ausweichen. Den Angaben zufolge sollen 4.000 Menschen aus den Ortschaften Dayr Hafir und Maskanah geflüchtet sein. In der vergangenen Woche war es zu schweren Kämpfen in kurdisch kontrollierten Stadtteilen Aleppos gekommen.

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red

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