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Rohstoffe (Vormittag) - Brent-Ölpreis steigt um 0,78 Prozent / Rohöl verteuert sich infolge der Eskalation im Iran weiter - Goldpreis weiter etwas tiefer

Die Ölpreise haben sich am Freitag im frühen Handel mit Zuwächsen gezeigt. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März stieg um 0,78 Prozent auf 64,37 Dollar. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) mit Lieferung im Februar legte um 0,66 Prozent auf 59,82 Dollar zu.

In der ersten Wochenhälfte hatten geopolitische Sorgen wegen der Lage im Iran nach Protesten gegen die Führung in Teheran die Ölpreise kräftig nach oben getrieben. Am Mittwoch hatte eine Gegenbewegung eingesetzt, nachdem Aussagen des US-Präsidenten Donald Trump die Sorgen der Anleger vor einem möglichen US-Angriff auf den wichtigen Förderstaat Iran gedämpft hatten.

Unter dem Strich hat sich Rohöl infolge der Eskalation im Iran aber deutlich verteuert. Am 8. Jänner, also bevor sich die Lage im Iran zunehmend verschärft hatte, kostete Brent-Öl noch rund 60 Dollar.

Zwar habe das Risiko einer unmittelbaren US-Intervention gegen den Iran nachgelassen, sagte Rohstoffstrategie Warren Patterson von der ING Bank. Die Lage werde am Markt aber nach wie vor als riskant eingeschätzt. Je länger aber eine Reaktion der USA auf sich warten lasse, desto mehr werde die Risikoprämie schwinden.

Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) ist gefallen. Am Donnerstag betrug der Korbpreis 62,77 US-Dollar je Barrel (159 Liter), nach 63,30 Dollar am Mittwoch. Die OPEC berechnet den Korbpreis auf Basis der wichtigsten Sorten des Kartells.

Der Goldpreis tendierte nach den jüngsten Rekorden weiter etwas tiefer. Eine Feinunze (31,1 Gramm) kostete zuletzt 4.608,47 Dollar und damit 0,06 Prozent weniger als zuletzt.

rst/lof

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