Devisen (Früh) - Euro bei 1,1611 US-Dollar / Gemeinschaftswährung etwas leichter zum Dollar
Der Kurs des Euro hat sich am Freitag nur wenig verändert. Marktbeobachter sprachen von einem impulsarmen Handel, erst am Nachmittag könnten US-Konjunkturdaten für mehr Kursbewegung sorgen. In der Früh wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1611 US-Dollar gehandelt und damit etwa auf dem gleichen Niveau wie am Vorabend (1,1604).
In Deutschland ist die Inflationsrate im Dezember im Jahresvergleich auf 1,8 Prozent gefallen, nach 2,3 Prozent im Oktober und November. Nach Einschätzung von Helaba-Experten dürften die Daten aber "kaum für Aufmerksamkeit sorgen". Erst am Nachmittag könnten Daten zur Industrieproduktion in den USA mehr Impulse am Devisenmarkt bringen.
Mit Blick auf die US-Geldpolitik stehen amerikanische Konjunkturdaten derzeit im Fokus der Finanzmärkte. Nachdem die US-Notenbank Fed den Leitzins zuletzt im Dezember um 0,25 Prozentpunkte gesenkt hatte, werden in diesem Jahr weiter sinkende Zinsen erwartet.
Allerdings waren US-Wirtschaftsdaten zuletzt eher robust ausgefallen. Die US-Notenbanker dürften sich daher mit der nächsten Zinssitzung noch etwas Zeit lassen. Nach Einschätzung der Helaba-Experten haben auch jüngste Äußerungen aus den Reihen der Fed den Eindruck erweckt, dass eine weitere Lockerung der Geldpolitik nicht unmittelbar bevorstehe.
rst/lof
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