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Österreichische Staatsanleihen im Späthandel überwiegend etwas höher / Starke US-Konjunkturnachrichten im Blickfeld

Die Kurse österreichischer Bundesanleihen haben sich am Donnerstag im Späthandel überwiegend etwas höher gezeigt. Die Renditen gaben fast ausnahmslos leicht nach. Jene der richtungsweisenden zehnjährigen österreichischen Benchmark-Anleihe ist um einen Basispunkt auf 3,03 Prozent gefallen. Der Rendite-Spread zur vergleichbaren deutschen Anleihe lag bei 21 Basispunkten.

Knapp im Plus präsentierten sich auch die Kurse der deutschen Staatsanleihen. Der Euro-Bund-Future verbesserte sich um magere 0,06 Prozent. Im Fokus standen vor allem die veröffentlichten US-Konjunkturnachrichten, welche stark ausgefallen waren.

In den USA bleibt die Lage auf dem Arbeitsmarkt weiter robust. In der vergangenen Woche wurden überraschend weniger Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gestellt. Die Zahl der Hilfsanträge fiel um 9.000 auf 198.000, wie das Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt mit einem Anstieg auf 215.000 gerechnet.

Generell spielen Arbeitsmarktdaten eine wichtige Rolle bei geldpolitischen Entscheidungen der US-Notenbank Fed. Zuletzt hatte die Fed im Dezember den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte gesenkt. In diesem Jahr werden am Markt weiter sinkende Zinsen erwartet.

Auch der US-Stimmungsindikator in der Industrie - der Empire State Index - überraschte im Jänner deutlich positiv. Zudem stieg der Philly-Fed-Index für das Geschäftsklima in der Region Philadelphia im Jänner überraschend merklich über die Prognosen.

Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:

Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten)
2 Jahre  2,16    2,17   -0,01       6                       
5 Jahre  2,60    2,59   +0,01       16                      
10 Jahre 3,03    3,04   -0,01       21                      
30 Jahre 3,77    3,78   -0,01       35                      

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