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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Schilderungen zu Leichenfund im Pilnacek-U-Ausschuss

Wien - Der Untersuchungsausschuss zu den Ermittlungen nach dem Tod von Christian Pilnacek hat am Donnerstag mit den ersten Befragungen begonnen. Zuerst schilderte der Baggerfahrer, der die Leiche des ehemaligen Justiz-Sektionschefs am Morgen des 20. Oktober 2023 in einem Seitenarm der Donau im niederösterreichischen Rossatz (Bezirk Krems) gefunden hat, seine Wahrnehmungen. Anschließend beschrieb ein Feuerwehrmann die Bergung.

Mehrwertsteuer-Senkung stößt zum Teil auch auf Kritik

Wien - Nach der Ankündigung einer Mehrwertsteuersenkung für Grundnahrungsmittel am Mittwoch ist weiter offen, auf welche Produkte im Detail der niedrigere Steuersatz von knapp 5 Prozent anfallen wird. Man werde den Warenkorb "entlang der Gegenfinanzierung" aufstellen, erklärte SPÖ-Vizekanzler Andreas Babler am Donnerstag auf Ö1. Die Industriellenvereinigung kritisierte das "überschaubare Volumen", aber auch die Gegenfinanzierung über Steuern und ein "Gießkannenprinzip".

ISS-Crew nach Evakuierung wieder auf der Erde

Washington - Erstmals in der Geschichte der Internationalen Raumstation ISS hat die US-Raumfahrtbehörde NASA eine vierköpfige Astronauten-Besatzung wegen medizinischer Probleme vorzeitig zurück zur Erde geholt. Mit einem "Crew Dragon" des Raumfahrtunternehmens SpaceX von Tech-Milliardär Elon Musk landeten die vier Astronauten in den frühen Morgenstunden (Ortszeit) vor der Küste des US-Bundesstaates Kaliforniens (etwa 9.42 Uhr MEZ), wie Live-Bilder der NASA zeigten.

Konflikt mit USA: Soldaten aus NATO-Ländern in Grönland

Paris/Nuuk/Washington - Vor dem Hintergrund der US-Drohungen zur Übernahme Grönlands beginnt am Donnerstag auf der Arktik-Insel eine Erkundungsmission mehrerer NATO-Länder. Etwa 15 französische Soldaten seien bereits in der grönländischen Hauptstadt Nuuk eingetroffen, sagte der französische Botschafter für den Nord- und Südpol, Olivier Poivre d'Arvor, am Donnerstag dem Sender France Info. Russland äußerte sich besorgt und warf der NATO vor, die Spannungen in der Region anzuheizen.

Kühltruhen-Leichen in Tirol: Mutter und Tochter erstickt

Innsbruck - Im Fall einer in Innsbruck getöteten 34-Jährigen und ihrer zehnjährigen Tochter, deren Leichen im November 2025 in Kühltruhen entdeckt worden waren, dürfte nun die Todesursache feststehen. Laut Obduktion wurden Mutter und Tochter "mit hoher Wahrscheinlichkeit erstickt", bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Innsbruck der APA einen Bericht der "Tiroler Tageszeitung". Zwei Männer im Alter von 53 und 55 Jahren befinden sich seit Monaten wegen Mordverdachts in U-Haft.

Osttiroler SOS Kinderdorf-Leiter dienstfrei gestellt

Nußdorf-Debant - Im Zusammenhang mit der Missbrauchscausa rund um die SOS-Kinderdörfer gibt es eine neue Entwicklung in Tirol. Der Leiter des SOS Kinderdorfs in Nußdorf-Debant in Osttirol wurde "bis auf Widerruf" dienstfrei gestellt, bestätigte die Organisation der APA am Donnerstag einen Bericht der "Tiroler Tageszeitung" (online). Zwei Personen hatten sich mit "schwerwiegenden Vorwürfen" gemeldet. Die Vorwürfe bezogen sich auf eine Zeit, als der Mann noch nicht Leiter des Kinderdorfs war.

Katastrophenzustand nach Unwettern in Südafrika

Johannesburg - Nach schweren und tagelang anhaltenden Regenfällen sind Teile des südlichen Afrikas von Überschwemmungen und Zerstörungen betroffen. In Südafrika sprachen die Behörden der Provinz Limpopo von einem Katastrophenzustand. Während im Nachbarland Simbabwe seit Jahresbeginn rund 70 Menschen in den Fluten ums Leben kamen und mehr als tausend Familien nach der Zerstörung ihrer Häuser obdachlos sind, gab es in Südafrika nach Angaben eines Sprechers des Zivilschutzes bisher 19 Tote.

Wiener Fäkalien-Werfer vor Gericht geständig

Wien - "Es stimmt, ich bin hundertprozentig schuldig", hat am Donnerstag ein 30-Jähriger am Wiener Landesgericht gestanden, im vergangenen Frühjahr vorwiegend junge Frauen mit Bechern beworfen zu haben, in denen sich Fäkalien befanden. Zwölf Frauen und zwei Männer waren als Betroffene von der Anklage umfasst, die sich auf einen Tatzeitraum von Ende April bis Mitte Juni 2025 bezog. Der Staatsanwalt sprach von "abstoßenden Angriffen". Einige Betroffene seien "schwer traumatisiert".

Wiener Börse notiert etwas schwächer

Wien - Der Wiener Aktienmarkt hat sich am Donnerstagnachmittag etwas schwächer präsentiert. Der heimische Leitindex ATX notierte 0,27 Prozent tiefer bei 5.417 Punkten. An den europäischen Leitbörsen gab es im Verlauf mehrheitlich höhere Indizes zu sehen. In dem aktuell hohen Kursniveau ist nach Einschätzung der Helaba-Analysten bereits sehr viel Positives eskomptiert. Europaweit klar in die Gewinnzone ging es mit den Technologiewerten. In Wien legten die AT&S-Papiere 1,2 Prozent zu.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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