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Wiener Börse leichter im Frühhandel - ATX verliert 0,26 Prozent / OMV-Aktie nach Quartalszwischenbericht des Öl- und Gasunternehmens tiefer

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Der Wiener Aktienmarkt hat sich am Donnerstagvormittag mit leichterer Tendenz präsentiert. Gegen zehn Uhr notierte der heimische Leitindex ATX 0,26 Prozent leichter bei 5.417 Punkten. An den europäischen Leitbörsen gab es im Frühgeschäft noch keinen klaren Richtungstrend zu sehen. In dem aktuell hohen Kursniveau ist nach Einschätzung der Helaba-Analysten bereits sehr viel Positives eskomptiert.

Negative Vorgaben hatte die Wall Street am Mittwochabend geliefert, im Späthandel hatten die US-Börsen die Kursverluste aber etwas eingegrenzt. Auf fundamentaler Ebene stehen laut Helaba-Experten heute die zur Veröffentlichung anstehenden, regionalen US-Industriebarometer und die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der weltgrößten Volkswirtschaft im Fokus.

Am heimischen Aktienmarkt rückte die OMV mit ihrem präsentierten Quartalszwischenbericht ins Blickfeld der Akteure. Der Energiekonzern hat im vierten Quartal 2025 seine Öl- und Gasproduktion weiter gedrosselt: Die Förderung sank laut Trading Update im Schnitt auf 300.000 Barrel Öläquivalent pro Tag, nach 304.000 Barrel im Vorquartal. Für das Schlussquartal erwartet der Konzern zudem nicht zahlungswirksame Wertminderungen und Wertanpassungen von insgesamt rund 0,7 Mrd. Euro vor Steuern. Die Quartalszahlen werden am 4. Februar veröffentlicht. Die OMV-Titel reagierten mit minus 2,1 Prozent.

Europaweit klar in die Gewinnzone ging es mit den Technologiewerten. In Wien legten die AT&S-Papiere 1,7 Prozent zu. Die Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) übertraf mit ihren Zahlen zum Schlussquartal 2025 die Erwartungen mit einem starken Gewinnwachstum und sorgte damit für gute Stimmung im Techbereich. Zudem erwartet der weltweit führende Auftragsfertiger von Chips 2026 hohe Investitionen und zeigte sich auch optimistisch für das erste Quartal.

Bei den schwergewichteten Banken gab es in Wien keinen klaren Trend zu sehen. Die Titel der Erste Group traten mit minus 0,1 Prozent auf der Stelle. BAWAG-Aktionäre konnten ein Plus von 0,4 Prozent verbuchen, während sich die Titel der Raiffeisen Bank International um 0,2 Prozent verbilligten.

ste/spa

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