Der britische Ölkonzern BP rechnet
im abgelaufenen Schlussquartal mit milliardenschweren
Wertminderungen. Es sei mit 4 bis 5 Milliarden Dollar (3,4 bis 4,3
Mrd Euro) Abschreibungen auf den Geschäftsbereich Gas und weniger
CO2-intensiven Energiequellen zu rechnen, teilte das Unternehmen am
Mittwoch in einem Update zum aktuellen Geschäft mit. Zu den weniger
CO2-intensiven Energiequellen zählen etwa Wasserstoff,
CO2-Abscheidung sowie Biokraftstoffe. Auf welche Projekte die
Abschreibungen genau entfallen, machte BP keine Angaben. Und auch im
angestammten Ölgeschäft lief es zum Jahresende bei im Schnitt
niedrigeren Ölpreisen nicht wirklich rund.
Im vierten Quartal sei mit einer Fördermenge auf dem Niveau des
Vorquartals zu rechnen. Dabei wirken sich allerdings unter anderem
Preisverzögerungen für die Förderung im Golf von Mexiko und in den
Vereinigten Arabischen Emiraten aus. Laut Jefferies-Analyst Mark
Wilson verfehlte der Ölkonzern damit die Erwartungen. Das Geschäft
mit Gas und kohlenstoffärmeren Energiequellen dürfte BP zufolge
schwächer ausfallen als im Vorquartal.
Detaillierte Quartalszahlen will BP am 10. Februar
vorlegen./lew/men/stk