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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Trump: "Der Iran will verhandeln"

Teheran/Jerusalem/Washington - Angesichts der Massenproteste im Iran erhöht US-Präsident Donald Trump den Druck auf Teheran. "Der Iran will verhandeln", sagte er an Bord der Air Force One vor Journalisten. Man werde sich vielleicht mit Vertretern des Iran treffen. Angesichts dessen, was im Iran passiere, müssten die USA aber vielleicht auch vorher handeln, warnte er mit Blick auf die Proteste kryptisch. Laut Irans Außenminister Abbas Araqchi ist die Lage im Land nun vollständig unter Kontrolle.

Trump-Regierung droht Fed-Chef Powell mit Klage

Washington - Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat dem Chef der US-Notenbank (Fed), Jerome Powell, wegen seiner Aussagen zu einem Bauprojekt mit einer Anklage gedroht. Powell bezeichnete den Schritt am Sonntag als "Vorwand", um mehr Einfluss auf die Zentralbank und die Geldpolitik zu erlangen. Der Vorgang ist eine Eskalation in den langjährigen Bemühungen Trumps, eine größere Kontrolle über die Fed zu gewinnen.

AKV: Zahl der Firmenpleiten bleibt heuer auf hohem Niveau

Wien - Der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) sieht nach dem Vorliegen der Ist-Zahlen 2025 im abgelaufenen Jahr das "dritte Rekordpleitejahr in Folge an eröffneten Firmeninsolvenzen". 4.189 Verfahren wurden eröffnet, laut AKV um 0,72 Prozent mehr als im vorherigen Rekordjahr 2024. Samt Unternehmenspleiten, die mangels Masse nicht eröffnet wurden, gab es 7.156. Das entspricht einem Plus von knapp 8 Prozent gegenüber 2024. Für heuer wird nur eine leichte Entspannung erwartet.

US-Regierung schickt weitere Beamte nach Minnesota

Washington - Die Regierung von US-Präsident Donald Trump entsendet nach den tödlichen Schüssen eines Beamten der Einwanderungsbehörde ICE auf eine Frau in Minneapolis Hunderte weitere Bundesbeamte in die Stadt. So solle gewährleistet werden, dass bereits eingesetzte ICE-Beamte und Grenzschützer ihre Arbeit in der Großstadt im Bundesstaat Minnesota im Norden der USA sicher machen könnten, sagte US-Heimatschutzministerin Kristi Noem dem Sender Fox News am Sonntag.

Golden Globe für Regie geht an "One Battle After Another"

Hollywood - Der schräge, schwarzhumorige Politthriller "One Battle After Another" von Regisseur Paul Thomas Anderson hat bei den Golden Globes vier Trophäen abgeräumt. Mit einem Star-Aufgebot rund um Leonardo DiCaprio, Sean Penn und Teyana Taylor erzählt Anderson die Geschichte militanter linker Aktivisten, angeführt vor allem von selbstbewussten schwarzen Frauen. Der Film holte den Top-Globe als beste Komödie, für Regie, für das beste Drehbuch und für Nebendarstellerin Taylor.

Marterbauer warnt Wirtschaft vor teuren Wünschen

Wien - Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) warnt vor der kleinen Regierungsklausur Mitte der Woche vor überzogenen Wünschen. Konkret nannte er im APA-Gespräch eine Senkung der Körperschaftssteuer oder der Lohnnebenkosten zum jetzigen Zeitpunkt: "Das würde in völligem Kontrast zur Budgetsanierung stehen." Man dürfe nicht in alte Muster zurückfallen. Vorstellen kann er sich hingegen, der Industrie beim Strompreis weiter zu helfen.

Kindergarten-Ausbildungsoffensive zeigte noch keine Wirkung

Wien - Die Kindergartenplätze wurden in Österreich in den vergangenen Jahren stark ausgebaut. Um an das dringend benötigte zusätzliche Personal zu kommen, setzt Österreich seit einigen Jahren auf mehr Ausbildungsplätze. Erst vergangene Woche wurde eine Kampagne gestartet, um neue Elementarpädagogik-Ausbildungsschienen zu bewerben. Der bisherige Ausbau brachte allerdings weder ein Plus bei den Schülerzahlen noch bei den Abschlüssen, zeigen Zahlen des Bildungsministeriums.

Immer mehr Tote nach Müll-Lawine auf Philippinen

Cebu City - Nach der gewaltigen Müll-Lawine auf den Philippinen mit Dutzenden Vermissten ist die Zahl der Toten auf acht gestiegen. Mindestens 28 weitere Menschen würden weiter vermisst, bestätigte Nestor Archival, der Bürgermeister von Cebu City, wo sich das Unglück am Donnerstag ereignet hatte. Die Stadt liegt rund 560 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila. Vergangene Woche hatten große Mengen Müll auf einer Deponie eine Recyclinganlage und mehrere Häuser unter sich begraben.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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