, APA

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Iran droht mit Gegenangriff auf Israel und US-Basen

Teheran/Jerusalem - Nach militärischen Drohungen von US-Präsident Donald Trump hat der iranische Parlamentspräsident den USA mit Vergeltung gedroht. "Im Falle eines militärischen Angriffs durch die USA werden sowohl das besetzte Gebiet als auch die Zentren des US-Militärs und die Schifffahrt unsere legitimen Ziele sein", sagte Mohammad Baqer Qalibaf am Sonntag in einer im Staatsfernsehen übertragenen Rede.

Syrien gibt Festnahme hunderter Kurden in Aleppo bekannt

Aleppo - Nach tagelangen Gefechten zwischen Regierungstruppen und kurdischen Kämpfern in der syrischen Großstadt Aleppo hat das Innenministerium die Evakuierung von mehr als 400 kurdischen Kämpfern sowie die Festnahme 300 weiterer Kurden bekanntgegeben. Kurdische Kämpfer dementierten die Angaben teilweise und erklärten, betroffen seien lediglich Zivilisten.

Selenskyj wirft Kreml gezielten Terror gegen Bevölkerung vor

Kiew (Kyjiw) - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Russland nach den schweren Luftangriffen diese Woche gezielten Terror vorgeworfen. Das russische Militär habe innerhalb der vergangenen Woche rund 1.100 Drohnen, 890 gelenkte Fliegerbomben und 50 Raketen und Marschflugkörper, darunter die Mittelstreckenrakete Oreschnik, gegen die Ukraine eingesetzt, schrieb er am Sonntag in sozialen Netzwerken. "Auf Ziele, die keine militärische Bedeutung haben: Energieanlagen und Wohnhäuser."

Eine Tote nach nächtlichen Drohnenangriffen in Russland

Woronesch - In der westrussischen Region Woronesch ist nach Behördenangaben eine Frau an den Folgen eines nächtlichen ukrainischen Drohnenangriffs gestorben. "Zu unserem großen Bedauern ist in der Nacht eine junge Frau auf der Intensivstation gestorben, die Verletzungen durch auf ein Wohnhaus gefallene Drohnentrümmer erlitten hat", erklärte Gouverneur Alexander Gussew am Sonntag auf Telegram. Eine Frau liege im Spital, zwei Verletzte seien nach ambulanter Behandlung entlassen worden.

Suchaktion nach Lawinenabgang bei Tiroler Skigebiet

St. Anton am Arlberg - Im Bereich des Skigebiets St. Anton am Arlberg (Bezirk Landeck) ist am späten Sonntagvormittag eine Lawine abgegangen. Die Schneemassen sollen außerhalb der Skipiste in Bewegung geraten sein, hieß es von der Leitstelle Tirol zur APA. Ob es Verschüttete gibt, war noch unklar - eine Suchaktion war im Gange. Zeugen berichteten indes von vier bis fünf Personen, die sich in dem Bereich aufgehalten hatten. Eine Person wurde bei dem Vorfall leicht verletzt.

Österreicher für härteren Asyl-Kurs

Wien - Die Österreicher unterstützen mit großer Mehrheit einen schärferen Kurs gegenüber Flüchtlingen. Das legt zumindest der vom Innenministerium in Auftrag gegebene "Themenmonitor" nahe, für den das Institut IPSOS mehr als 1.200 Personen befragt hat. Demnach wollen die Österreicher, dass Personen, die über Schlepper ins Land gekommen sind, keinen Asylantrag stellen können. Ferner befürwortet man die Verpflichtung zu gemeinnützigen Arbeiten.

WKÖ-Chefin Schultz will günstigeren Strompreis für Industrie

Wien - Am kommenden Mittwoch präsentiert die Bundesregierung ihre Industriestrategie, im Vorfeld werden bereits die ersten Begehrlichkeiten bekannt. Wie schon zuvor die Grünen fordert Wirtschaftskammer-Chefin Martha Schultz einen niedrigeren Strompreis für die Konzerne. "Ohne wettbewerbsfähige Strompreise kann es keine ernst zu nehmende Industriestrategie geben", sagte sie zur "Kronen Zeitung".

Drei Schwerverletzte bei Geisterfahrerunfall in NÖ

Langenzersdorf - Bei einem schweren Verkehrsunfall mit einem Geisterfahrer sind am Samstagabend auf der A22 bei Langenzersdorf (Bezirk Korneuburg) drei Personen schwer verletzt worden. Ein 88-jähriger Autolenker war von der S1 kommend auf die A22, Richtungsfahrbahn Stockerau, in die falsche Fahrtrichtung aufgefahren. Wenig später kam es zu einer Frontalkollision mit dem Auto eines 67-jährigen Lenkers, der Richtung Stockerau unterwegs war.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

Copyright APA. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von APA ist nicht gestattet.