ROUNDUP: Rohstoffriesen Glencore und Rio Tinto sprechen wieder über Fusion
Die Bergbaukonzerne Glencore
Weltweit bewegen sich viele Rohstoffpreise, insbesondere diejenigen von Metallen wie Gold, Silber und dem Industriemetall Kupfer, auf Rekordniveau. Vor allem die Jagd auf Kupfer krempelt derzeit die Branche um. In dieser Woche stieg der Kupferpreis bei über 13.300 US-Dollar je Tonne auf ein Rekordhoch. Laut Analysten droht in den kommenden Jahren bis 2040 eine spürbare Knappheit bei dem Metall.
Laut Glencore geht es bei den Gesprächen um einen möglichen Zusammenschluss einiger oder aller Geschäftsteile. Dabei werde auch über eine Fusion über einen reinen Aktientausch gesprochen. Gewissheit über eine Einigung oder Details eines Zusammenschlusses gebe es nicht, hieß es weiter. Der Konzern wolle sich beizeiten weiter äußern. Rio Tinto wollte sich zunächst nicht dazu äußern.
Beide Firmen hätten die Erwartung, dass bei einer Fusion Rio Tinto das Schweizer Unternehmen Glencore kaufen würde, hieß es. Rio Tinto habe nun gemäß den britischen Übernahmeregeln Zeit bis zum 5. Februar, um 17 Uhr, die Absicht für ein Kaufangebot bekannt zu geben, oder anzukündigen, dass Rio Tinto kein Interesse habe.
Laut Beobachtern stieg zuletzt der Druck in der Branche, über
Zusammenschlüsse Größenvorteile zu suchen. Rivale Anglo American
ISIN GB0007188757 JE00B4T3BW64
AXC0314 2026-01-08/21:49
Relevante Links: Rio Tinto plc, Glencore plc, Anglo American plc