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Rohstoffriesen Glencore und Rio Tinto nehmen Fusionsgespräche wieder auf

Die Bergbaukonzerne Glencore und Rio Tinto haben ihre vor rund einem Jahr beendeten Fusionsgespräche angesichts der weltweiten Rohstoffknappheit wiederbelebt. Glencore sprach am Donnerstagabend von vorläufigen Gesprächen mit dem Rivalen und bestätigte damit einen Bericht der "Financial Times" ("FT"). Ein Deal könnte den weltgrößten Rohstoffkonzern mit einem Unternehmenswert inklusive Schulden von mehr als 260 Milliarden US-Dollar schaffen. Die Aktien von Glencore zogen nachbörslich auf der Handelsplattform Tradegate deutlich um mehr als 7 Prozent an, Rio Tinto gewannen ein Prozent.

Weltweit bewegen sich viele Rohstoffpreise, insbesondere diejenigen von Metallen wie Gold, Silber und dem Industriemetall Kupfer, auf Rekordniveau. Vor allem die Jagd auf Kupfer krempelt derzeit die Branche um. In dieser Woche stieg der Kupferpreis bei über 13.300 US-Dollar je Tonne auf ein Rekordhoch. Laut Analysten droht in den kommenden Jahren bis 2040 eine spürbare Knappheit bei dem Metall.

Laut Glencore geht es bei den Gesprächen um einen möglichen Zusammenschluss einiger oder aller Geschäftsteile. Dabei werde auch über eine Fusion über einen reinen Aktientausch gesprochen. Gewissheit über eine Einigung oder Details eines Zusammenschlusses gebe es nicht, hieß es weiter. Der Konzern wolle sich beizeiten weiter äußern./men/nas

 ISIN  GB0007188757  JE00B4T3BW64

AXC0311 2026-01-08/21:34

Relevante Links: Rio Tinto plc, Glencore plc

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